Soldaten-Interviews waren «falsch»
publiziert: Mittwoch, 11. Apr 2007 / 20:16 Uhr

London - Der britische Premierminister Tony Blair hat die Erlaubnis für die vom Iran freigelassenen Soldaten zum Verkauf ihrer Erlebnisse an die Medien als «falsch» bezeichnet. Im Nachhinein sei dies keine gute Idee gewesen, sagte Blair.

Tony Blair: «Es war wohl keine gute Idee.»
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Jeder, der in die Entscheidung verwickelt war, habe «völlig in gutem Glauben und ehrenwert» gehandelt, erklärte der Premierminister am Abend weiter.

Kurz zuvor hatte Verteidigungsminister Des Browne die «volle Verantwortung» für die umstrittene Erlaubnis übernommen.

Er und die Marine seien «nicht zufrieden mit dem Entscheid» gewesen, sagte Browne am Mittwoch dem britischen Sender BBC.

Gegen die «Propaganda der Iraner»

Aber es sei im Interesse der 15 Marineangehörigen gewesen, ihre eigenen Darstellungen der «Propaganda der Iraner» entgegenzusetzen. Browne gestand ein, dass er die Entscheidung vielleicht von vornherein hätte verhindern sollen.

Oppositionsführer David Cameron verlangte weitere Ermittlungen. Er nannte die Entscheidung «katastrophal» und erklärte, es sei grosser Schaden für die britischen Streitkräfte entstanden.

Die Opposition hatte Verteidigungsminister Browne bereits am Dienstag vorgehalten, mit der ursprünglich erteilten Genehmigung solcher Honorarverträge seien die Ex-Gefangenen «zur Versteigerung» durch die Medien freigegeben worden.

Browne hatte die offiziell von der Marine erteilte Erlaubnis nach heftigen Protesten zurückgezogen.

(rr/sda)

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