400 Menschen auf der Strasse
Solidarität mit Flüchtlingen in Genf
publiziert: Samstag, 10. Okt 2015 / 17:45 Uhr
Pierre Conscience vom Collectif R. (Archivbild)
Pierre Conscience vom Collectif R. (Archivbild)

Genf - Rund 400 Personen haben am Samstagnachmittag in Genf ihre Solidarität mit Flüchtlingen manifestiert. Sie forderten, dass die Schweiz ihre Aufnahmepolitik verbessert. Zudem sollen Dublin- und Zwangsausschaffungen gestoppt werden.

3 Meldungen im Zusammenhang
Die Schweizer Asylpolitik sei «unmenschlich und tödlich», sagte Pierre Conscience vom organisierenden Collectif R, wobei das R für «réfugié», Flüchtling, steht. Das Dublin-Abkommen mit seinen automatischen Rückschaffungen sollte abgeschafft werden. Auf einem Plakat war denn auch zu lesen: «Die Schiffe sinken, die Schweiz schafft aus».

Die Demonstrierenden prangerten das «erbarmungslose Jagen» der Flüchtlinge an und rief zur Besetzung von Orten auf und zur Aufnahme von Flüchtlingen. In Lausanne besetzt das Collectif R derzeit die Kirche von St-Laurent.

«Angesichts der Notsituation erwarten wir, dass bis Ende Jahr zusätzlich 22'000 Flüchtlinge aufgenommen werden», erklärte Pablo Cruchon der Partei Solidarités. Die Schweiz habe es 1999 auch geschafft, während des Balkankrieges 50'000 Flüchtlinge aufzunehmen.

Auch Flüchtlinge nahmen an der Demonstration teil, um ihre Stimme zu erheben. Gegenüber der sda-Berichterstatterin erklärten einige, dass sie in unterirdischen Unterkünften wohnten.

Schweigemarsch in Sitten

Am Donnerstag hatten in Sitten 400 Menschen an einem Schweigemarsch für Flüchtlinge teilgenommen. Im Kerzenschein zogen sie still durch die Stadt. Unter ihnen waren zahlreiche Kinder, Flüchtlinge, die sich im Wallis niedergelassen haben und auch linke Politikerinnen und Politiker.

Sie trugen Plakate mit der Aufschrift: «Schützt die Menschen vor den Grenzen», «Réfugiés welcome», «Stoppt das Ertrinken im Mittelmeer». Ein grosser Teddybär trug die Aufschrift: «Es ist nicht mein Fehler, dass es Krieg gibt». Im Gegensatz zur Genfer Demonstration vom Samstag sollte die Demonstration im Wallis keine politische Bühne bieten, sondern die Betroffenheit manifestieren.

(bert/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 6 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
New York - An Treffen im Rahmen ... mehr lesen
Didier Burkhalter ruft zu mehr humanitäre Hilfe auf.
1500 Personen sollen in der Schweiz Schutz finden.
Bern - Der Bundesrat ist im Moment ... mehr lesen
Bern - Gut 700 Personen haben am Samstagnachmittag in Genf an ... mehr lesen 41
Die Demonstranten wollen die Grenzen für die Flüchtlinge öffnen, um sie zu schützen.
Nötig haben
Sie haben immer noch ein schreibendes Tourette-Syndrom und Sie verleugnen und verdrehen immer noch Aussagen von Anderen. Zusätzlich möchte ich Ihnen den Rat erteilen, dass jede noch so vorhandene Intelligenz bei Ihnen leider zwischen Ihren keifenden, unflätigen Angriffen untergehen zu droht. Haben Sie das wirklich nötig? Das ist wie bei einer hübschen Frau die man bewundert, bis sie den Mund aufmacht.

Ach jetzt gibt es für Sie also auch gute Unternehmer? Ich dachte das wären für Sie alles Ausbeuter, Steuerhinterzieher und Kriminelle, denen man das Kapital zum Umverteilen entreissen sollte. Im übrigen war Hayek mein Mentor und Chef für viele Jahre. Bundesrat Schneider-Amann sass im Rat und die beiden waren gute Freunde und politisch sicher nicht in Ihrem Lager. Bei der Flüchtlingsfrage hätte er wie immer ein grosse Herz gehabt, aber bei dem Müll den Sie hier sonst politisch und wirtschaftlich absondern, würde er nur den Kopf schütteln. Für Herrn Hayek war Geld ein Werkzeug um Produkte, Innovation und Arbeitsplätze zu erschaffen und ja, er war leider einer der letzten echten Patrons. Ach so nebenbei....ein Vollpfosten hätte er nicht Jahre behalten : )

Ich mache es mir jetzt auch mal einfach, weil Sie ja auch immer das Gleiche schreiben. Hier also meine Antwort vom letzten Donnerstag bezüglich den 20 % qualifizierten Syrer und Einwanderung generell. Natürlich können Sie sich selbst meinen sehr logischen Punkten nicht anschliessen, da es gegen Ihre Ideologie ist und zudem von mir kommt. Der Weg mag der Streitpunkt sein, aber was ich schreibe befürwortet eine Mehrheit in der Schweiz. Ich schrieb zum Beispiel, dass ich die europäische Zuwanderung als positiv betrachte.

Zitat:

Wieder falsch. Ich bin nicht gegen Zuwanderung oder Asyl. Vor allem die Zuwanderung aus Europa betrachte ich als positiv. Nicht aber eine Islamisierung.

Was wollen sie mir mit "ein Fünftel von ihnen besuchte eine Hochschule oder ein Gymnasium" sagen? Zu denen, sollten sie sich mit unseren Werten und Gesetzen abfinden können, würde ich Herzlich Willkommen sagen. Der Rest ist die Altersstatistik, die wir alle kennen. Bei der gegenwärtigen Jugendarbeitslosigkeit im südlichen Europa müssen wir diese Pyramide in der Schweiz auch nicht unbedingt mit einer Islamisierung bekämpfen.

Falls Sie rechnen können sind dann aber ein Fünftel bekanntlich 20 %. Vom Rest werden weitere 20 % in Jobs mit niedrigen Löhnen und die restlichen 60 % Jahrzehnte in der Sozialhilfe verweilen. Wie es die Statistiken in Europa beweisen. Deshalb glaube ich dieses Märchen nicht. Denn was die 20 % einzahlen werden, werden die 60 % auffressen.

Ich bin für eine selektive Zuwanderung und nicht dafür einfach die Schleusen für zukünftige Sozialhilfeempfänger und extremistischen Abschaum zu öffnen. Wer Asylrecht erhält, soll dies temporär erhalten. Das muss aber nicht in einem Daueraufenthalt oder gar einem Pass enden.

Ich bin dagegen unsere westlichen Werte aufgrund einer Turbo-Islamisierung Europas zu verwässern und ich bin dagegen dass Nicht-Integrierbare, Kriminelle und solche die sich unserer Kultur nicht anpassen wollen bleiben dürfen.

Alles legitim und könnte wahrscheinlich so von einer Mehrheit in der Schweiz unterschrieben werden.
Wer hier ein Argument findet,
der darf es behalten! Reine Selbsdarstellung eines Kraftprotzes!

Die Schweiz hat schon immer von Fremden profitiert, sie ist schon seit langer Zeit ein Schmelztiegel der Kulturen, das liegt alleine schon an unseren verschieden Volksgruppen. Wer hat uns (und übrigens auch die USA) so stark gemacht? Die Fremden, die Zuwanderer! Es sind nur weniger echte Schweizer Firmengründer bekannt, aber die La Roches, die Nestlé, die Maggi, die Hayeks, die Longines, und und und..., die haben unseren Staat zu dem gemacht, was er heute ist. Wollen wir das nun den ewig Gestrigen opfern? Nein, niemals!
Nehmen wir zum Beispiel einmal die zuwandernden Syrer: Sie sind gebildet , ein Fünftel von Ihnen haben einen Hochschulabschluss oder eine Matura. Die meisten kommen aus guten Verhältnissen.
Sie sind jung, ehrgeizig und arbeitswillig, in ein paar Jahren wird von denen keiner mehr angefeindet, so wenig wie heute die Italiener oder die Tamilen. Sie können unseren Staat nur bereichern. Ich kann mich noch an insgesamt sechs! Abstimmungen gegen die Italiener erinnern, die allesamt bachabgeschickt wurden. Heute geben die Secondos und ihre Kinder hier den Ton an, sie besetzen bei weitem am meisten die wichtigsten Führungspositionen. Nicht einmal so ureigene, echte Schweizer Institute wie die Banken können noch von Schweizern geführt werden. Die UBS von einem Deutschen, den zweiten in Folge, die CS wird sogar von einem bekennenden Muslim geführt. Alles Menschen mit grösserem Knowhow, als man sie hier offenbar noch finden könnte.
Und wenn die Schweiz nicht an Bevölkerung wächst, auf 9 oder 10 Millonen Einwohner zum Beispiel, wie sollen dann noch die AHV sie SUVA und alle anderen sozialen Einrichtungen finanziert werden, wenn gleichzeitig der bedingungslose Grundlohn, der das Problem des Bevölkerungswachstums lösen würde, ja offensichtlich ein Werk des Teufels sein soll?
Wir brauchen junge. arbeitswillige und gut ausgebildete Menschen hier in der Schweiz, weil es zu viele Dreschflegel gibt, die satt und träge das Alte auf "Teufelkommraus" verteidigen, ohne zu merken, dass solches Verhalten nichts als Rückschritt bedeutet. Wir brauchen dringend "Blutauffrischung", denn jene, die nie etwas anderes geshen haben als Wohlstand, tragen nichts mehr zum Fortschritt bei. Sie tragen vielleicht lediglich noch noch Sorge ums Erbe und ihr Neid, ihre Habgier und Missgunst schädigen den Wirtschaftstandort Schweiz. Deswegen sollen die auswandern nach Dubai oder Wladiwostok, hier sind sie zu nichts nütze!
Und Menschen, die solche Geschichtchen von sich geben und sich offenbar dabei auch noch besonders schlau und überlegen fühlen, sie jedoch dann selbst langweilig finden, und nicht nicht einmal mehr wissen, in welchem Zusammenhang sie das geschrieben wurde, können wir so wie so hier nicht gebrauchen!
Das Geschreibsel eines Idioten: "Es dürfte Sie auch überraschen, dass die ersten sexuellen Erfahrungen vieler junger Männer in Taliban und ähnlich kontrollierten Gebieten tatsächlich auf Sodomie beruhen und somit junge, westliche Bikini-Mädchen in der Badi unbedingt zukünftig verboten gehören. Und jetzt fügt der Midas noch mehr solche krankhaften Zwangsvorstellungen dazu: Ende des Zitats eines Vollpfostens als Beispiel des Denkens eines selbst ernannten Musterschweizers, der sich für etwas Besseres hält!
Gar nichts nettes zu erkennen.
"Auch Flüchtlinge nahmen an der Demonstration teil, um ihre Stimme zu erheben. "


Eine Schweinerei ist sowas. Sogenannte Flüchtlinge, von mir nur noch Invasoren genannt und auch als solche behandelt, haben in ihrem Gastland keine politischen Aktivitäten zu unternehmen.
Punkt. Basta und raus mit solchem Pack!

Und solche Hornochsen wie auf diesem Bild könnte man gleich mitausschaffen. Mir egal, ob horizontal oder vertikal, Hauptsache weg. Soll der Scheisskerl woanders seine Demos machen.

Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um für andere den Neger zu spielen.
Apropos Teddybären mit niedlicher Aufschrift "ich kann nichts dafür, dass Krieg herrscht"

Jawohl, Ihr Astlöcher, ich auch nicht. Geht doch mal bei denen demonstrieren, die diese Kriege führen. Aber dafür fehlen Euch Schoggibuben eben die Eier.
Nettes Trüppchen
Na ja, 400 in Genf und 300 Leutchen in Bern. Wobei die in Genf ok waren und die in Bern wahrscheinlich mehr an Randale interessiert waren. Nettes Grüppchen und sicherlich sehr repräsentativ für die Schweiz! Zum Vergleich, wenn ich eine Privatparty ohne grossen Aufwand ausrufe kommen 50 bis 100 Leute. Die stehen also mit ihren Forderungen ziemlich einsam im Wald.

Nach neusten Zahlen wird die Schweiz in 8 (!) Jahren 9 Millionen Einwohner haben. Also nochmals eine Million oben drauf.

Langsam wird jedoch der EU und BRD Plan klar. So spricht man jetzt von einem "europäischen Solidaritätszuschlag" für Flüchtlinge, heisst konkret die Einführung einer Steuer auf EU-Ebene. Wozu das führt, kann sich jeder selbst ausmalen. Wie immer ist die Antwort unserer Politiker auf alle Problem unserer Zeit ein Wort: Steuer.
Ja...das...
...ist der Nagel, auf den Kopf getroffen. Dieses "Übersehen" entlarvt ja genau die ganze verlogene Sauerei mit dieser geheuchelten Betroffenheit.
Es führt in selten dagewesener Deutlichkeit vor Augen, dass die gesamte Gutmensch-Kampagne nur eine billige zentral gesteuerte Medienkulisse ist, auf die immer genügend dumme einsteigen.

Eine Parallelwelt, auf Luft gebaut und medial inszeniert. Mehr ist da nicht. Schaltet man die Medien ab, ist auch die projizierte Fata Morgana sofort verschwunden.
Für die direkt Betroffenen fällt der Vorhang früher, wie Sie richtig erkannt haben. Die Erkenntnis, in einer Seifenblase gelebt zu haben, wird nicht jeder verkraften. Auch nicht jeder Inländer, der endlich aus dem selbstverschuldeten bequemen Schlaf des Idioten erwacht.
Vielleicht...
kann man die in der CH plötzlich ausgebrochene menschliche Hilfsbereitschaft ausdehnen und dauerhaft etablieren.
Da sich bald viele Träume der eingereisten Flüchtlinge als Seifenblasenillusion herausstellen werden, genauso wie die zahllosen Durchhalteparolen der Medien, wäre es angebracht diese phänomenale allgemeine Hilfsbereitschaft der Bevölkerung auf ganz normale Einwohner auszudehnen und den Fokus auf die grösste benachteiligte Minderheit in der CH, den sozial Schwachen Menschen, zu richten. Jene also, die man bisher übersah, da der Fokus des Bürgers auf die Ferne ausgerechnet ist. Noch ist der Flüchtende ein fernes und mediales Ereignis, an dem man durch verschiedene Events teilhaben kann. Doch was wird aus den Flüchtenden werden, wenn er erst einmal hier angekommen ist und sich in den langen Reihen der bereits anwesenden Menschen einreiht? Dann dürfte auch er von den Mitmenschen übersehen werden. Wie gross wird da dann erst die Enttäuschung sein?
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Bereits 100 Objekte erfasst  Wil SG - Digitale Stadtpläne sollen künftig Menschen mit einer Behinderung die Orientierung erleichtern. Die Stadt Wil wurde von Pro Infirmis Schweiz als Pilotgemeinde ausgewählt. Bereits wurden 100 Objekte erfasst. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 7°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Basel 8°C 10°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 7°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Bern 8°C 7°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 5°C 8°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 7°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Lugano -2°C 10°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten