Islamisten weiter zurückgedrängt in Somalia
Somalische Al-Schabaab-Miliz verlässt letzte Hochburg
publiziert: Samstag, 29. Sep 2012 / 14:51 Uhr
Kenianische Soldaten bei einer Einsatzbesprechung. (Symbolbild)
Kenianische Soldaten bei einer Einsatzbesprechung. (Symbolbild)

Mogadischu - Nach einem Angriff der kenianischen Armee auf die letzte Hochburg der radikalislamischen Al-Schabaab-Miliz in Somalia haben deren Kämpfer die Hafenstadt Kismayo nach eigenen Angaben verlassen. In der Nacht zum Samstag sei «ein taktischer Rückzug» erfolgt, sagte ein Vertreter der Miliz.

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Demnach war der Abzug für Mitternacht angeordnet. Kenianische und verbündete Truppen waren in der Nacht zum Freitag in die Stadt eingedrungen.

Die Al-Schabaab-Miliz kontrolliert aber weiter grosse Landstriche im Süden und im Zentrum Somalias. Vor einem Jahr wurde sie aus der Hauptstadt Mogadischu vertrieben und seitdem kontinuierlich zurückgedrängt.

Die Islamisten kooperieren mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida. Sie wollen in Somalia einen islamischen Gottesstaat verwirklichen. Nach mehreren Entführungen und Terroranschlägen im Norden Kenias waren 2011 kenianische Truppen in den Süden Somalias einmarschiert.

(asu/sda)

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