Sommaruga-Nachfolge wird im Februar oder März bestimmt
publiziert: Donnerstag, 23. Sep 2010 / 15:37 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 23. Sep 2010 / 17:27 Uhr

Bern - Das Berner Stimmvolk bestimmt am 13. Februar des nächsten Jahres, wer die in den Bundesrat gewählte Simonetta Sommaruga im Ständerat ersetzt. Eine allfällige Stichwahl würde am 6. März 2011 stattfinden.

Ersetzt Johann Schneider-Ammann im Nationalrat: Peter Flück.
Ersetzt Johann Schneider-Ammann im Nationalrat: Peter Flück.
3 Meldungen im Zusammenhang
Das hat die bernische Kantonsregierung am Donnerstag bekanntgegeben. Zu einer Stichwahl kommt es, wenn am 13. Februar keine Kandidatin oder kein Kandidat das absolute Mehr erreicht.

Zur Wahl wird sicher die SP antreten, wahrscheinlich gemeinsam mit den Grünen. Als mögliche Kandidierende gelten Regierungsrätin Barbara Egger-Jenzer sowie der Nationalrat und abtretende Bieler Stadtpräsident Hans Stöckli (beide SP). Die bernische SP hat jedoch insgesamt zehn Personen für eine Kandidatur angefragt.

Barbara Egger-Jenzer mit Chancen

Bei den bürgerlichen Parteien haben bisher FDP und SVP bekanntgegeben, dass sie sich mit der Teilnahme an der Ersatzwahl befassen. Treten sie an, stellt dies die SP vor die knifflige Frage, ob sie mit einer Kandidatur von Egger für den Ständerat die rot-grüne Mehrheit im Regierungsrat gefährden will.

Die bernische Baudirektorin dürfte die grössten Chancen haben, den 2003 von Sommaruga erstmals für die Linke eroberten Ständeratssitz zu halten.

Nationalrat: Flück folgt auf Schneider-Ammann

Am Donnerstag wurde auch bekannt, wer den ebenfalls in die Landesregierung gewählten FDP-Vertreter Johann Schneider-Ammann im Nationalrat ersetzt. Es ist Peter Flück, Präsident der FDP Kanton (l Bern. Der 53-jährige aus Brienz rückt nach, weil der Bieler Anwalt und zweimalige Nationalrat Marc F. Suter auf den Sitz verzichtet.

Suter gibt in einer Mitteilung der FDP des Kantons Bern vom Donnerstag berufliche Belastung als Grund für den Verzicht an. Der Präsident des Fonds Landschaft Schweiz und frühere Vizepräsident der Schweizer Paraplegiker-Stiftung und des Paraplegiker-Zentrums Nottwil sass von 1991 bis 2003 und im Jahr 2007 im Nationalrat.

Präsident der Berner FDP

Bei den Wahlen von 2007 wurde er zum zweiten Mal abgewählt, landete aber vor Flück auf dem ersten Platz der Nachfolgenden und hätte somit Anspruch auf den frei werdenden Nationalratssitz gehabt.

Peter Flück wurde landesweit bekannt, als 2005 ein schweres Unwetter Brienz verwüstete. Der Leiter eines Familienunternehmens für Haustechnik war damals Gemeinderatspräsident der Berner Oberländer Ortschaft. Seit 2006 ist er Kantonsparlamentarier und seit Mai 2010 Präsident der kantonalen FDP.

(bang/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Auch die EVP interessiert sich ... mehr lesen
Marc Jost will in den Ständerat.
Adrian Amstutz soll den Ständeratssitz für die SVP holen.
Kirchberg BE - Die bernische SVP ... mehr lesen
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen verkaufen müssen. Darauf haben sich die eidgenössischen Räte geeinigt. Der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 14°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
Basel 13°C 23°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wolkig, aber kaum Regen
St. Gallen 13°C 20°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Bern 13°C 21°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Luzern 14°C 21°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Genf 16°C 23°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen wolkig, aber kaum Regen
Lugano 17°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft wechselnd bewölkt, Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten