Bern - Die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga will ins Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Moritz Leuenberger einsteigen. Die 50-jährige hat am Mittwoch ihre Bereitschaft für eine Kandidatur bekannt gegeben.
Bruderer will nicht
Eine andere mögliche Leuenberger-Nachfolgerin hat sich dagegen am Mittwoch aus dem Rennen genommen: Die Aargauer SP-Nationalrätin und derzeitige Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer verzichtet auf eine Kandidatur, wie sie gegenüber der «Aargauer Zeitung» sagte. Es sei nicht der richtige Zeitpunkt, um anzutreten.
Nein von Anita Fetz
Ebenfalls abgewunken hat Ständerätin Anita Fetz (BS). Noch unklar ist dagegen, ob die ebenfalls als Kronfavoritin gehandelte Zürcher Nationalrätin Jacqueline Fehr antritt. Auch sie muss sich aber in den nächsten Tagen entscheiden, da die Sektionen ihre Vorschläge bis am 23. August abgeben müssen.
Viele Unschlüssige
Noch unentschlossen sind zudem Nationalrätin Hildegard Fässler und Regierungsrätin Heidi Hanselmann aus St. Gallen. Noch einige Tage Bedenkzeit brauchen weiter die Tessiner Regierungsrätin Patrizia Pesenti und die baselstädtische Finanzdirektorin Eva Herzog.
Auch FDP unter Druck
Während sich bei der SP erste Kandidaturen abzeichnen, ist das Feld bei der FDP noch völlig offen. Als mögliche Nachfolger von Bundesrat Hans-Rudolf Merz werden der Urner Josef Dittli, der Glarner Pankraz Freitag, die Tessiner Fabio Abate und Ignazio Cassis sowie alt Regierungsrätin Marina Masoni herumgeboten.
Als Kronfavoriten der Freisinnigen gelten derzeit aber die St. Galler Regierungsrätin Karin Keller-Sutter und der Berner Nationalrat Johann Schneider-Ammann.
(sl/news.ch mit Agenturen)
Mit dem Sachverstand ist es so eine Sache, mein Chef versteht auch nicht genau was ich mache. Muss er auch nicht. Die 750 Mrd waren eine Politische Entscheidung, ob das richtig oder falsch war, ist eine Frage der Politischen Ansichten. Ob eine Poltische Entscheidung richtig oder falsch war, wird die Geschichte entscheiden. Das Unterscheidet eben ein Staat zu einem Unternehmen. Ein Staat zu lenken ist viel komplexer als ein Unternehmen.
Ich wähle nie einen Parteilosen. Ich empfinde es immer als etwas arrogant wenn jemand sagt, ich bin ein Politiker der niemandem verpflichtet ist, ich mache Sachpolitik.. Das ist ein Parteipolitiker auch nicht und auch er macht Sachpolitik. Wenn er oder sie das nicht macht, würde ich die Person auch nicht wählen. Ein Parteiprogramm ist ja auch kein Gesetz, es gibt einfach eine Richtung vor, niemand der in einer Partei ist muss allem 100% zustimmen. Natürlich gibt es Parteien bei denen fliegt man raus wenn man nicht alles unterstützt..... Diese Parteien sind aber nicht demokratisch. Ein Parteiloser ist für mich Wischi waschi. :-) Ja auch ein Sozi kann dieses beiden Wörter nutzen.
Warten auch Sie noch auf frischen Wind, der Ihnen jemand in die Firma oder in Ihr Büro bringt, wo Sie arbeiten - ? Oder warten Sie darauf, dass Sie SELBST frischen Wind hätten ... irgendwo hinein bringen können ....?
Jedenfalls brauchen wir nicht nochmals so einen so genannten "erfolgreichen Unternehmer" im Bundesrat ..., der alle kaputt managen möchte, die nicht gleicher Meinung wie er sind ...! Oder schätzen Sie etwa solche Typen?
Was die Schweiz braucht, der neue Bundesrat, das ist eine Gruppe teamfähiger, gescheiter Leute, die auch, wo nötig, kompromissfähig und erfolg-orientiert entscheiden wollen und können!
In der Luft herumfuchtelnde Schnurri-Millionäre dienen uns sicher schlecht! .... Wie gehabt ... nie wieder - möglichst !
Wer Charisma hat oder nicht, ist auch eine Frage der Sympathie. Blocher war meiner Meinung nach immer ein mittelmässiger Rhetoriker, aber ein sehr gewiefter. Im Bundesrat war er vor allem nicht beliebt, weil die SVP zu mächtig wurde. Die Abwahl war meines Erachtens keine persönliche Abrechnung mit Blocher, sondern ein Zurückstutzen seiner arrogant gewordenen Partei. Wenn nämlich der Stil das Problem gewesen wäre, so erklären Sie mir bitte, weshalb Couchepin im Amt bleiben konnte? Leute mit Fähigkeiten wie Blocher täten unserer Landesregierung gut, aber sie sind nicht beliebt, weil sie über den eigenen Zaun schauen.
Parteilose Politiker schätze ich sehr, weil sie Sach- und nicht Parteipolitik betreiben. Oder heisst für Sie eine Linie haben, die Parteidoktrin zu verfechten, auch wenn man persönlich anderer Überzeugung ist? Ich wäre ein sehr schlechter Politiker, weil ich mich nie an einer Partei sondern an der Sache orientiere.
Interessant ist Ihr Abschnitt betr. beruflicher Herkunft der Politiker. Heute ist die Mischung im Bundesrat etwas farbiger, vor noch nicht allzu langer Zeit gab es eindeutig zu viele Juristen. Wenn der Sachverstand in nicht genügendem Ausmass vorhanden ist, so machen die Chefbeamten, was ihnen beliebt, der Chef versteht sowieso nichts davon. Das kann uns sehr viel Geld kosten, wie z.B. in unserem Kanton, als eine Hauswirtschaftslehrerin die Baudirektion mit etwa 1'000 Beschäftigten leitete und nicht beurteilen konnte, was ihre Chefbeamten machten. Politiker segnen vieles ab, das sie gar nicht so richtig verstehen. Dies hat u.a. auch der Spiegel geschrieben, als das 750 Mrd-Paket geschnürt wurde.
Ich bin mir bewusst, dass ich eine Vorstellung von Bundesbern habe, die sich zu meinen Lebzeiten nicht realisieren lässt. Aber Ideen darf man ja haben.
Es würde mich wirklich Interessieren wie Sie sich so ein Auswahlverfahren vorstellen? Wer soll entscheiden ob jemand geeignet ist um Bundesrat zu werden. Wer entscheidet ob jemand Charisma hat. Ein Beispiel, es gibt Leute, für die hatte Alt Bundesrat Blocher Charisma, ich lache nur wenn das jemand sagt. Andere sagen unsere Aussenministerin hat Charisma (Stimmt), dem würden viele nicht zustimmen. Es kommt immer auf die Ansichten an ob man eine Person gut findet. Blocher war zum Beispiel ein guter (würg) Redner, als er noch nicht senil war, ein guter Bundesrat war er sicher nicht. Ich rede nicht von seinen Führungseigenschaften, die waren gut, aber als Bundesrat hat er versagt. Leuenberger ist ein guter Bundesrat, aber vom Eisenbahn Betrieb hat er sicher nicht viel Ahnung, er weiss wohl auch nicht wie man eine Autobahn baut. Diese Beispiele könnte man noch weiterführen.
Ich finde es eben auch etwas komisch wenn man ein Staat mit einem Unternehmen vergleicht. In einem Unternehmen gibt es einen Chef der die Linie vorgibt, dass wollen wir in einer Demokratie eher nicht. Abgesehen davon werden die Departemente ja von eine Profis geführt, Staatssekretäre sind das glaube ich. Die Angestellten sind ja alles Profis und Experten, die haben dort bestimmt klare Kriterien, was jemand mitbringen muss, wenn sie jemanden einstellen. Der Bundesrat ist der Vorsteher des Departements, er übernimmt die Politische Verantwortung. Der deutsche Finanzminister ist, Anwalt, glaube ich, die Kanzlerin ist eine Professorin, keine Ahnung welches Fachgebiet. Schröder war auch Anwalt...
Politiker werden gewählt, da spielen natürlich Parteibuch und Geschlecht usw eine Rolle.
Ich bin gespannt auf Ihre Antwort.
FDP: Burkhalter, Schneider-Ammann
CVP: Leuthard
SVP: Maurer, Baader
SP: Sommaruga, Nachfolger Calmy-Rey
Dann habe ich Hoffnung dass es wirklich besser wird, keine neo-liberalen Sandsäcke, keine Egotripmaniacs à la Blocher oder Couchepin mehr...und vor allem:
ein Bundesrat seit 2006, zwei seit 2009, alle anderen 2010 oder 2011, was einem totalen Neuanfang gleichkommt.
Ob es mehrere solcherart Persönlichkeiten gibt, das weiss ich zur Zeit noch nicht ...
- keinschaf aus Henau 851
Valentinstag? Sie haben vielleicht den Valentinstag verpasst.. Nur der Vergleich ... gestern 20:12 - zombie1969 aus Frauenfeld 1023
Also... stimmt es eben doch, das Flüchtlinge Sozialhilfe erhalten im gegensatz ... gestern 16:39 - mcdale aus St. Gallen 81
Midas liegt richtig omg - was ist nur aus diesem Forum geworden. Als ich vor ein paar ... gestern 08:44 - Steson aus Rorschach 1234
Verstehe ich Es ist halt schwierig wenn man feststellt, dass man tatsächlich der ... gestern 06:57 - keinschaf aus Henau 851
Schlecht? Schlecht und ohne Mehrwert für ...die Volkswirtschaft ...die ... Fr, 25.05.12 23:08 - keinschaf aus Henau 851
Wogen glätten nennen Sie das? Da könnten Sie sich getäuscht haben. Im übrigen verzichte ich künftig ... Fr, 25.05.12 22:58 - keinschaf aus Henau 851
Kässeli aus Frauenfeld.... Wo ist eigentlich Kollege Essig aka Zombie? Muss der immer Pause ... Fr, 25.05.12 22:52 - keinschaf aus Henau 851
Naja... schön zu sehen,.... dass auch Oesterreich seine Probleme mit dem missratenen ... Fr, 25.05.12 22:42
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