Sommerwetter bringt jetzt Früchte in Hülle und Fülle
publiziert: Freitag, 28. Jun 2002 / 07:45 Uhr

Bern - Die Hitzewelle, die die Schweiz zehn Tage lang beherrschte, hat einen positiven Einfluss auf die Produktion einheimischer Früchte. Himbeeren, Kirschen und Aprikosen gibt es dieser Tage in Hülle und Fülle.

"Das ausergewöhnlich schöne Wetter im Juni und die darauf folgenden heftigen Regenfälle haben die Früchteernte in der Schweiz vorangetrieben", freut sich Jimmy Mariethoz, Vizedirektor der Schweizer Früchte-Union. Die Produzenten hätten ihre Ware früher absetzen und damit einige Punkte gegenüber importierten Produkte gut machen können.

Auch im Verkauf hat die Hitze einen grossen Einfluss gezeigt. Wenn es schön und heiss sei, kaufe der Schweizer viel mehr frische Früchte als wenn es regne. Auch die Erdbeeren, die im Mai unter dem unwirtlichen Wetter gelitten hatten, haben gemäss Mariethoz am Ende ihrer Saison noch einen Boom erlebt.

Kirschen, Himbeeren, Aprikosen

Die schönen Tage haben vor allem bei den Himbeeren den Reifeprozess beschleunigt. In der Westschweiz und im Kanton Zürich sind deshalb in den nächsten Wochen auch mehrere Aktionsverkäufe geplant.
Auch die Kirschen sind momentan in grösserem Masse und früher als sonst vorhanden. Die Früchte-Union schätzt, dass in diesem Jahr rund 1900 Tonnen verkauft werden. Das wären 45 Prozent mehr als im Jahr 2001 - vorausgesetzt, die guten Witterungsbedingungen halten noch eine Weile an. Bei den Aprikosen sieht es ähnlich aus: Die Ernte sei im Vergleich zum letzten Jahr, als die Situation katastrophal ausgesehen hatte, sehr gut angelaufen. Die Aprikosen hätten kaum unter dem Frost des Frühlings gelitten, sagte Mariethoz.
Weil die Vegetation im Vergleich zu anderen Jahren bis zu 15 Tage voraus sei, erwartet der Schweizerische Bauernverband (SBV) auch bei den Äpfeln und Birnen ein gutes Jahr. Die Ernten dürften daher auch besser ausfallen als im vergangenen Jahr.

Gemüse hat gelitten

Die Gemüseproduktion in Gewächshäusern hingegen hat unter der ausserordentlichen Hitze gelitten: Temperaturen über 30 Grad würden den biochemischen Prozess der Pflanzen stoppen, erklärte Thomas Wieland von der Gemüse-Union Schweiz. Die Konsequenz: weniger Tomaten, Auberginen und Gurken aus der Schweiz.
Diese Sitaution hat die Produzenten und Händler dazu gezwungen, in den vergangenen zwei Wochen ein aussergewöhnliches Kontingent an Tomaten aus dem Ausland anzufordern, um damit die Nachfrage der Konsumenten decken zu können.

Auch Salate sind der grossen Hitze zum Opfer gefallen. Die Konsequenzen sind in diesen Fällen jedoch weniger gravierend. Die Hagelniederschläge vom vergangenen Sonntag hätten viel mehr Schaden angerichtet, sagte Wieland.
Die Gemüsekulturen in den Gewächshäusern machen jedoch einen geringen Teil der einheimischen Produktion aus. Gemäss der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau in Oeschberg BE beträgt dieser Anteil weniger als einen Zehntel des Saisongemüses in der Schweiz.

(ba/sda)

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