Sonnensegel an ISS nur teilweise eingeholt
publiziert: Freitag, 15. Dez 2006 / 10:47 Uhr

Houston - Astronauten des Space Shuttle «Discovery» haben bei einem zweiten Aussenbordeinsatz an der Neuverkabelung der Internationalen Raumstation ISS gearbeitet.

Das rund 35 Meter weit ausladende Segel konnte zu gut 40 Prozent zusammengefaltet werden.
Das rund 35 Meter weit ausladende Segel konnte zu gut 40 Prozent zusammengefaltet werden.
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Zuvor war das Einholen eines sechs Jahre alten Sonnensegels an der Raumstation trotz aller hartnäckigen Bemühungen nur teilweise gelungen.

Der Schwede Christer Fuglesang und der Amerikaner Bob Curbeam verliessen die Station kurz vor 21.00 Uhr (MEZ), um in der Schwerelosigkeit das bisher nur provisorischen ISS-Stromversorgungsnetz zu ersetzen, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA in Houston mit.

Grünes Licht

In dem von der Erde gesteuerten Manöver gelang es aber, das rund 35 Meter weit ausladende Segel zu gut 40 Prozent zusammenzufalten. Und das reichte für die NASA aus, um grünes Licht für die äusserst wichtige Neuverkabelung der ISS zur besseren Stromversorgung zu geben - eine Grundvoraussetzung für den geplanten weiteren Ausbau der Station.

Geplant ist, dass Astronauten insgesamt drei Mal aussteigen, um verschiedene Systeme zu überholen. Ohne diese Verbesserungen wäre ein weiterer Ausbau der Station nicht möglich. Einige der Reparaturen seien noch nie zuvor im All gemacht worden, betonte die NASA.

Das teilweise Einholen des Segels - ähnlich wie bei Faltjalousien am Fenster - war nötig geworden, um zwei im September montierten Solarflügeln Platz zum Rotieren und damit zur Ausrichtung auf die Sonne zu geben. Die neuen Solarflügel sollen bei den beiden Ausseneinsätzen an das Stromnetz der ISS angeschlossen werden.

(dl/sda)

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