Sonnensturm könnte Handy-Empfang stören
publiziert: Freitag, 13. Jul 2012 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Jul 2012 / 23:58 Uhr
Starker Sonnensturm könnte Handy-Verbindungen beeinträchtigen.
Starker Sonnensturm könnte Handy-Verbindungen beeinträchtigen.

Darmstadt - Ein starker Sonnensturm wird am Samstag auf die Erde treffen. Stromnetze und Handy-Verbindungen könnten beeinträchtigt werden, ebenso der Flugverkehr. Die Auswirkungen könnten Skandinavien, Kanada und Nordeuropa treffen.

Kampfjet fliegen und Space Adventures - Erreichen Sie Höhen bis 61km und Geschwindigkeiten bis 2500km/h!
MiGFlug & Adventure GmbH
Dorfstrasse 10
6404 Greppen / Luzern
3 Meldungen im Zusammenhang
Das kündigten die Weltraumagenturen NASA und ESA sowie die US-Wetterbehörde NOAA am Freitag an. Der Sturm hatte sich am Donnerstag von der 150 Millionen Kilometer entfernten Sonne gelöst. «Er rast mit hoher Geschwindigkeit Richtung Erde», sagte ein Sprecher des ESA-Satellitenkontrollzentrums Esoc in Darmstadt.

Die Eruptionsregion auf der Sonne liege leicht südlich, teilte der Astrophysiker Volker Bothmer von der Universität Göttingen mit. Der sogenannte koronale Massenauswurf (CME) sei mit knapp 1500 Kilometern pro Sekunde losgerast, in Erdnähe werde er voraussichtlich rund 800 Kilometer pro Sekunde schnell sein.

Somit werde er am Samstag gegen 10.30 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ) eintreffen. Die Hauptphase werde aber erst nach 18.00 Uhr erwartet, bei klarem Wetter könnten dann Polarlichter in Nordeuropa zu beobachten sein.

Starke Störungen möglich

Schwere Sonnenstürme können Satelliten, elektrische Anlagen, Navigationssysteme wie GPS und Funkverbindungen stören. 2003 führte ein solcher Sturm unter anderem zu einem mehrstündigen Stromausfall in Schweden, einem Ausfall des europäischen Flugradars, zur Verschiebung von über 60 Flügen in den USA und zum Verlust des Forschungssatelliten «Midori 2».

Die NOAA erwartete für diesen Sonntag eine geomagnetische Intensität des Sturms von Rang G2 auf der Skala von G1 (am schwächsten) bis G5 (am stärksten).

Bei der Explosion seien auch grosse Mengen UV-Strahlung Richtung Erde gesandt worden, hiess es bei «Spaceweather.com». Messstationen in Norwegen, Irland und Italien hätten dies bereits registriert.

Die Sonnenaktivität schwankt im Rhythmus von etwa elf Jahren und nimmt seit 2010 wieder zu: Sonnenstürme werden häufiger und stärker. Grund für die Aktivitätsschwankungen ist der Rhythmus des Gastransports in den Aussenschichten der Sonne.

(alb/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Darmstadt/Washington - Ein Sonnensturm hat am Samstag wie erwartet die Erde erreicht. Satelliten wurden dadurch zunächst ... mehr lesen
Sonnensturm zunächst folgenlos für Satelliten.
Katlenburg-Lindau - Die Erde ist am Donnerstag von einem der stärksten Sonnenstürme der vergangenen Jahre getroffen worden. Er ist deutlich stärker als der Sturm, der die Erde Ende Januar erreicht hat. Meldungen über allfällige Folgen oder Flugumleitungen gab es zunächst nicht. mehr lesen 
Kampfjet fliegen und Space Adventures - Erreichen Sie Höhen bis 61km und Geschwindigkeiten bis 2500km/h!
MiGFlug & Adventure GmbH
Dorfstrasse 10
6404 Greppen / Luzern
Erfolgreiches Docking-Manöver.
Raumfahrt  Baikonur - Als erste Kosmonautin ist die Russin Jelena Serowa auf der Internationalen Raumstation ISS angekommen - gemeinsam mit zwei weiteren Raumfahrern. Die Raumkapsel «Sojus TMA-14m» machte am Freitag nach rund sechsstündigem Flug am Aussenposten der Menschheit fest. 
Drei Raumfahrer von der ISS sind zurück auf zur Erde Moskau/Houston - Nach fast sechs Monaten im All sind drei Raumfahrer zur Erde zurückgekehrt. Die ...
Astronauten bei Aussenarbeiten der ISS.
«Mangalyaan» in der Umlaufbahn  Bangalore - Das Schwellenland Indien hat gleich im ersten Versuch erfolgreich eine Sonde zum Mars ...  
Eine Landung auf dem Mars ist nicht geplant.
Raumfahrt  Washington - Eine Versorgungskapsel des US-Unternehmens SpaceX ist am Dienstag bei der internationalen Raumstation ISS angekommen. Der unbemannte Raumtransporter Dragon sei um 12.52 Uhr (MESZ) vom Teleskoparm der ISS gepackt worden, teilte die US-Weltraumbehörde NASA mit.  
Titel Forum Teaser
Thomas Peter ist Professor für Atmosphärische Chemie an der ETH Zürich.
ETH-Zukunftsblog Zum Zustand der Ozonschicht Alle vier Jahre untersuchen hunderte Wissenschaftler unter der ...
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
DO FR SA SO MO DI
Zürich 12°C 15°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Basel 11°C 16°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
St.Gallen 13°C 16°C leicht bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Bern 14°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Luzern 14°C 19°C bewölkt, wenig Regen leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt leicht bewölkt
Genf 13°C 21°C leicht bewölkt leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
Lugano 15°C 22°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten