Soziale Verantwortung bei Unternehmen gewünscht
publiziert: Mittwoch, 7. Feb 2007 / 16:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 8. Feb 2007 / 09:28 Uhr

Bern - Die Schweizerinnen und Schweizer wünschen sich mehr soziale Verantwortung bei den Unternehmen, restriktivere Vorschriften im Gesundheitswesen und keinen Steuerwettbewerb bei hohen Einkommen: Dies sind drei Resultate der 3. Online-Umfrage von «Perspektive Schweiz».

Insgesamt 20 614 Personen gaben via Internet ihre Antworten auf 43 Fragen zu fünf Teilbereichen ab.
Insgesamt 20 614 Personen gaben via Internet ihre Antworten auf 43 Fragen zu fünf Teilbereichen ab.
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Insgesamt 20 614 Personen, fast 4000 mehr als 2005, gaben im Herbst letzten Jahres via Internet ihre Antworten auf 43 Fragen zu fünf Teilbereichen ab.

Das Resultat sei geprägt vom Mut zu Veränderungen und auch von der Tendenz, am Bewährten festzuhalten, hiess es bei der Vorstellung der Resultate in Bern.

Vergleich mit Parteiprogrammen

Das von Jungen getragene Projekt «Perspektive Schweiz» ist parteipolitisch unabhängig. Mit der Online-Umfrage soll einerseits die Bevölkerung in den politischen Dialog eingebunden und andererseits die Politik auf den Handlungsbedarf aufmerksam gemacht werden.

Die politischen Parteien würden sich die Ergebnisse genau ansehen, sagte Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz (CVP/SG). Vor allem werde in den Parteizentralen verglichen, wie nahe die einzelnen Parteiprogramme bei der Meinung der Bevölkerung liegen.

Mehr Eigenverantwortung

Im Teilbereich Gesundheitspolitik zeigt die Umfrage eine Tendenz zu mehr Eigenverantwortung und zu restriktiveren Gesetzen. Die Legalisierung des Cannabiskonsums ab dem 18. Altersjahr wird mit 52 zu 36 Prozent abgelehnt. 31 Prozent finden, dass ein Päckchen Zigaretten durchaus 9.50 Franken und mehr kosten darf.

Rauchverbote in geschlossenen Räumen werden mit grossem Mehr befürwortet. Keine Mehrheit fanden aber Rauchverbote in Pubs und Bars sowie in offenen Räumen.

Auch dem sozialen Engagement von Unternehmen wird grosses Gewicht beigemessen. Mehrheiten sind dafür, dass Firmen mit über 500 Angestellten Krippenplätze bereitstellen müssen (60 Prozent) und dass alle Unternehmen pro 20 Arbeitsplätze eine Lehrstelle anbieten sollen (72 Prozent).

(bert/sda)

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