Sozialplan für entlassene Rote-Kreuz-Angestellte
publiziert: Donnerstag, 15. Nov 2007 / 15:32 Uhr

Freiburg - Der Kanton Freiburg wird den Sozialplan für die 55 Angestellten des Roten Kreuzes, die Ende Jahr entlassen werden, finanzieren. Das hat der Grosse Rat entschieden. Für den Sozialplan wird der Kanton etwa 200'000 Franken aufwerfen.

Das Rote Kreuz ist nicht mehr für die Betreuung von Asylbewerbern zuständig.
Das Rote Kreuz ist nicht mehr für die Betreuung von Asylbewerbern zuständig.
Das Kantonsparlament stimmte einem Vorstoss der Ratslinken mit 48 zu 28 Stimmen zu. 5 Grossratsmitglieder enthielten sich der Stimme.

Der Freiburger Staatsrat hatte Anfang Juli entschieden, dem Roten Kreuz den Auftrag für die Betreuung von Asylbewerbern zu entziehen.

Die Firma ORS wird sich ab nächstem Jahr darum kümmern. Sie hatte bei einer Ausschreibung des Auftrags aus der Sicht der Regierung das beste Angebot eingereicht.

55 Angestelle des Roten Kreuzes sind vom Entscheid betroffen. Mindestens acht werden vom Sozialplan nicht erfasst. Sie haben sich entschieden, aus ethischen Gründen auf Leistungen aus dem Sozialplan zu verzichten.

(rr/sda)

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