Spätarbeit für Schweizer Männer
publiziert: Donnerstag, 24. Jul 2008 / 21:24 Uhr

Die Schweizer Beachvolleyballer sorgten am Grand-Slam-Turnier in Gstaad für eine spektakuläre Verlängerung des Tages.

Patrick Heuscher gegen Jose Pedrosa.
Patrick Heuscher gegen Jose Pedrosa.
Die Teams Heyer/Heuscher und Laciga/Schnider gewannen ihr zweites Gruppenspiel in drei Sätzen, die letzte Partie endete um 20.40 Uhr.

Nach mehr oder weniger problemlosen Auftaktsiegen in der Vorrunde stellten zwei Aussenseiter-Duos die Schweizer vor Schwerarbeit. Sascha Heyer und Patrick Heuscher benötigten 77 Minuten - so lange wie noch kein Team in diesem Turnier - um ihr zweites Spiel siegreich zu gestalten.

Die portugiesischen Qualifikanten José Filipe Pedrosa/Pedro Rosas stellten sie mit ihrer trickreichen Offensive vor grosse Schwierigkeiten.

Unliebsame Überraschung abgewendet

Heyer/Heuscher wehrten im (verlorenen) ersten Durchgang vier Satzbälle ab, standen im zweiten fünf Mal vor einer Niederlage und wendeten die unliebsame Überraschung gegen die Defensivspezialisten noch ab. Gegen die Brasilianer Franco (41) und Benjamin (36) geht es für Heyer/Heuscher im letzten Gruppenspiel um die direkte Achtelfinal-Qualifikation.

Martin Laciga und Jan Schnider haben den direkten Vorstoss in die Top 16 bereits geschafft und damit Rang 9 auf sicher. Nach einem lockeren Auftakt gegen die Chinesen Li Jian/Zhou Shun wurde die derzeitige Nummer 1 des Landes lange nach Sonnenuntergang von zwei Qualifikanten aus der Ukraine hart gefordert.

Gegen Mykola Babitsch/Sergej Michailow mussten Laciga/Schnider über drei Sätze und bezwangen die Outsider dank starkem Service (vom 8:5 zum 13:5) im Tiebreak 15:9.

Weil die Australier Andrew Schacht/Josh Slack für ihre ersten beiden Gruppenspiele Forfait erklären mussten, ist damit zu rechnen, dass sie am Freitag auch gegen Laciga/Schnider nicht antreten werden.

Sieg für die Schweizer Frauen

Simone Kuhn und Lea Schwer standen am Donnerstag nur einmal im Einsatz. Gegen die formschwachen Deutschen Rieke Brink-Abeler/Hella Jurich, die Nummer 7 des Turniers, kamen die Schweizerinnen zu einem relativ mühelosen Sieg und zogen als Erste ihres Pools direkt in den Achtelfinal ein.

Dies wurde darum möglich, weil drei Teams mit jeweils einer gewonnenen Direktbegegnung punktgleich waren und letztlich der bessere Satzquotient für Kuhn/Schwer sprach.

In der zweiten K.o.-Runde bekommen es die einzigen im Turnier verbliebenen Schweizerinnen nun mit den deutschen Olympia-Teilnehmerinnen Sara Goller/Laura Ludwig zu tun.

Für die übrigen drei Schweizer Frauenduos endete der Aufenthalt in Gstaad nicht ganz unerwartet nach der Gruppenphase. Muriel Grässli/Nadine Zumkehr, Martina Grossen/Romana Kayser und Isabelle Forrer/Sarah Schmocker verloren auch ihr drittes Spiel und mussten sich jeweils mit dem geteilten 25. Rang bescheiden.

(dl/Si)

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