Spalter bei Polizei gegen Schengen/Dublin
publiziert: Freitag, 13. Mai 2005 / 14:13 Uhr / aktualisiert: Freitag, 13. Mai 2005 / 15:02 Uhr

Bern - Eine Gruppe von Polizeibeamten und Grenzwächtern kämpft gegen die Abkommen von Schengen und Dublin. Sie steht damit in Opposition zum Verband schweizerischer Polizeibeamter (VSPB) und zur kantonalen und städtischen Polizeidirektorenkonferenz.

Die Polizisten sehen keinen Sicherheitsgewinn in einer Grenzöffnung.
Die Polizisten sehen keinen Sicherheitsgewinn in einer Grenzöffnung.
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Nach Ansicht des Forums für freie Meinungsäusserung von Polizeibeamten und Grenzwächtern will der VSPB den Eindruck erwecken, praktisch alle im Verband organisierten Beamten stünden hinter den Abkommen von Schengen und Dublin. Dem sei aber nicht so, im Gegenteil, erklärten Vertreter des Forums vor den Medien in Bern.

Eine grosse Mehrheit der Polizeibeamten und Grenzwächter sei nämlich gegen die beiden Abkommen, heisst es in den Presseunterlagen. Sie sähen in einer Grenzöffnung keinen Sicherheitsgewinn.

Repressionen ausgesetzt

Die Gegner der beiden Abkommen fühlen sich von den Befürwortern in der freien Meinungsäusserung aber behindert. Sie würden unter Druck gesetzt und mit Repressionen bedroht. Damit solle die Schengen-kritische Mehrheit in der Polizei und im Grenzwachtkorps offenbar zum Schweigen gebracht werden, kritisieren sie.

Der VSBP zählt rund 20 000 Mitglieder und setzt sich aus 76 Sektionen zusammen. Er vertritt die beruflichen Interessen von rund 95 Prozent der Polizistinnen und Polizisten. Der Zentralvorstand setzt sich aus gewählten Sektionsvertretern zusammen, welche die Ja-Parole zu Schengen/Dublin mit 27 Ja, 1 Nein und einer Enthaltung beschlossen hatten.

(fest/sda)

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