Spanien kein «Raucherparadies» mehr
publiziert: Sonntag, 1. Jan 2006 / 14:21 Uhr / aktualisiert: Samstag, 8. Apr 2006 / 20:44 Uhr

Madrid - In Spanien ist eines der schärfsten Anti-Raucher-Gesetze Europas in Kraft getreten.

In Spanien sterben pro Jahr etwa 55 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.
In Spanien sterben pro Jahr etwa 55 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.
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Es verbietet vom 1. Januar an das Rauchen an allen Arbeitsstätten, separate Raucherzimmer dürfen nicht eingerichtet werden.

Das Gesetz schränkt auch das Qualmen in Kneipen und Restaurants ein, sieht dort allerdings kein vollständiges Rauchverbot vor. Danach darf in Gaststätten mit einer Fläche von mehr als 100 Quadratmetern nur noch in abgetrennten Raucherzonen geraucht werden.

Mit dem vor zwei Wochen im Parlament verabschiedeten Gesetz will Spanien den Kampf gegen den Tabakkonsum verschärfen und seinen Ruf als «Raucherparadies» loswerden. In Spanien sterben nach Angaben des Gesundheitsministeriums pro Jahr etwa 55 000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums.

Kritiker warfen der sozialistischen Regierung vor, mit dem Gesetz über das Ziel hinaus geschossen zu haben. Ärzteverbände und die Opposition kritisierten zudem, dass die Entwöhnungstherapien nicht von der staatlichen Krankenkasse finanziert werden.

Das Gesundheitsministerium geht davon aus, dass die Zahl der Raucher in fünf Jahren um mindestens zehn Prozent zurückgeht.

(smw/sda)

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