In einem 15 Meter langen Holzboot
Spanische Marine rettet fast 300 Flüchtlinge im Mittelmeer
publiziert: Freitag, 4. Dez 2015 / 06:50 Uhr
Die spanische Marine hat am Donnerstag 286 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.
Die spanische Marine hat am Donnerstag 286 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet.

Madrid - Die spanische Marine hat am Donnerstag 286 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Die Gruppe habe auf einem nur 15 Meter langen Holzboot versucht die EU zu erreichen, teilte das spanische Verteidigungsministerium mit.

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Die Menschen seien aus Somalia, Eritrea, Äthiopien, Marokko, Libyen, Mauretanien, dem Jemen und Mali gekommen. Die italienische Marine, die den EU-Einsatz «Spohia» zur Seenotrettung und Schleuserbekämpfung leitet, hatte die spanische Fregatte «Canaries» alarmiert.

Das spanische Schiff habe das völlig überladene Holzboot im Morgengrauen entdeckt und die Menschen an Bord genommen, teilte das Ministerium in Madrid weiter mit. Nachdem alle Flüchtlinge gerettet worden seien, sei ihr Boot gesunken.

Seit dem Beginn von «Sophia» im Juni wurden mehr als 5700 Bootsflüchtlinge im Mittelmeer gerettet. Etwa 40 mutmassliche Schlepper wurden festgenommen. Mehr als 3500 Menschen sind seit Jahresbeginn im Mittelmeer ertrunken oder werden seit der Überfahrt vermisst.

(nir/sda)

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Prinzip unternimmt man gerade ein Experiment, nämlich den Leuten so lange unrealistische Versprechungen zu machen, bis sie einen schliesslich überrennen.
Ein Grossteil der jetzigen Flüchtlinge dürfte aus den übervollen Flüchtlingslagern der Türkei und Jordanien flüchten, die vom UNHCR versorgt werden. Da diese Lager gegenüber dem tollen Empfang "Refugees welcome" in Europa natürlich Mist ist, geht man also in die Boote und es schwimmen die entsprechenden Leichen im Mittelmeer.
Wenn aber erst mal ein Grossteil der Millionen Syrer, die in den Lagern in Libanon, der Türkei und Jordanien hausen, hierher kommen, wird man ebenso gezwungen sein, solche Lager zu betreiben, bei allerdings schlechterem Wetter.
Abzüglich der Tausende, die bei diesem Umzug ihr Leben lassen werden.
Die ganze europäische Freundlichkeit bewirkt also vor allem, dass die Leute sich in Lebensgefahr begeben, weil Europa zu feige ist, klare Ansagen zu machen und geregelte und standardisierte Verfahren zu entwickeln, die Flüchtlinge im europäischen Raum zu versorgen.
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