Spektakuläre Schlussfeier der Olympischen Spiele
publiziert: Sonntag, 1. Okt 2000 / 22:08 Uhr

Sydney - Die 27. Olympischen Spiele sind am Sonntag in Sydney spektakulär zu Ende gegangen: Ein Düsenjet der australischen Luftwaffe entführte symbolisch um 21.14 Uhr Ortszeit (12.14 Uhr MESZ) das olympische Feuer, das die Aborigine-Läuferin Cathy Freeman 16 Tage zuvor im Stadium Australia entzündet hatte.

Juan Antonio Samaranch, der 2001 abtretende Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), erklärte die Spiele offiziell für beendet und erteilte den australischen Gastgebern das höchste Lob: "Das sind meine letzten Spiele als IOC-Präsident. Sie konnten nicht besser sein. Deshalb bin ich stolz und glücklich zu verkünden, dass sie der Welt die besten Olympischen Spiele aller Zeiten präsentiert haben."

Vom 13. bis 29. August 2004 wird die olympische Flamme über Athen leuchten. Dimitri Avramopoulos, der Bürgermeister der griechischen Hauptstadt, nahm aus den Händen seines Sydney-Amtskollegen Frank Sartor die olympische Fahne entgegen. Nach den Spielen der Freundlichkeit und der grossartigen Bilder mit Opernhaus, Harbour Bridge und Bondi Beach in der Metropole von Neusüdwales verspricht das Heimatland der Spiele in vier Jahren die Rückkehr zum "klassischen, noblen menschlichen Geist".

Der ohrenbetäubende Lärm des Düsenjets gab das Startsignal zu einer gigantischen Party auf dem Rasen. 7000 Athleten verfolgten in einer grossen, bunt gemischten Gruppe den olympischen Kehraus und liessen sich trotz der abendlichen Kühle bald von der grellen Show mit lauter Rock- und Pop-Musik mitreissen. Für das Schweizer Team hatte Olympiasiegerin Brigitte McMahon die Flagge in die Arena getragen.

Den Abschluss der Feier bildete ein gigantisches Feuerwerk: Vom Stadion entlang dem Parramatta-Fluss bis in die 14 Kilometer entfernte Innenstadt wurden alle 500 m Raketen in den Himmel geschossen. Im Stadtzentrum verabschiedeten sich die australischen Gastgeber mit einem gewaltigen Feuerwerk vor dem Opera House und an der Harbour Bridge.

Das Fest von bis zu zwei Millionen tanzenden und jubelnden Menschen rund um den Hafen von Sydney knüpfte nahtlos an die Partystimmung an, die während der zweiten Spiele in Australien geherrscht hatte. 6,7 Millionen enthusiastische Zuschauer prägten die Stimmung im "sportverrücktesten Land der Welt" (Samaranch).

Die Schlussfeier wurde von den Klängen einheimischer Künstler und Stars wie Kylie Minogue und Midnight Oil dominiert. Auch dabei war wieder die 13-jährige Nikki Webster, die als "Traumgirl" bei der Eröffnung das Publikum bezaubert hatte. Bei einer Parade australischer "Ikonen" traten Golfer Greg Norman, Crocodile Dundee-Darsteller Paul Hogan und Supermodel "The Body" Elle McPherson auf.

(klei/sda)

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