Die Polizei sucht intensiv
Spektakulärer Ausbruch in Orbe - mit Kalaschnikow gegen Wärter
publiziert: Freitag, 26. Jul 2013 / 07:01 Uhr / aktualisiert: Freitag, 26. Jul 2013 / 17:54 Uhr
Die Banditen verwendeten Waffen wie in Kriegsgebieten. (Symbolbild)
Die Banditen verwendeten Waffen wie in Kriegsgebieten. (Symbolbild)

Orbe VD - Der Kanton Waadt spricht nach dem spektakulären Ausbruch zweier Häftlinge aus der Strafanstalt in Orbe VD am Donnerstagabend von einer «aussergewöhnlichen Situation». Die Komplizen der Ausbrecher eröffneten offenbar sofort das Feuer auf das Gefängnispersonal.

6 Meldungen im Zusammenhang
"Es handelt sich eher um einen Einmarsch als um einen Ausbruch", sagte Regierungsrätin Béatrice Métraux (Grüne) an einer kurzfristig einberufenen Medienkonferenz in Lausanne. Hinter dem Ausbruch stünden Vertreter organisierter Kriminalität, die schwer bewaffnet zugeschlagen hätten.

Die Banditen verwendeten Waffen wie in Kriegsgebieten, darunter die als Kalaschnikow bekannte AK-47. Dies sei in der Schweiz noch nie vorgekommen, hielt Métraux fest. Sie kündigte sofortige Massnahmen für das Gefängnis in Orbe VD an.

Das Gefängnispersonal ist schockiert über die Gewalt und muss psychologisch betreut werden. Von den Ausbrechern fehlt nach wie vor jede Spur. Auch das Fluchtauto kam trotz einer Grossfahndung nicht mehr zum Vorschein, wie Jean-Christophe Sauterel, Mediensprecher der Kantonspolizei, sagte.

Mitglied der "Pink Panthers"

Unbekannte Komplizen hatten am Donnerstagabend mit zwei Autos die äussere Umzäunung durchbrochen und den Häftlingen mit mitgebrachten Leitern die Flucht über den Sicherheitszaun ermöglicht. Einer der Flüchtigen gilt als Mitglied der berüchtigten Juwelenräuber-Bande "Pink Panthers".

Die Flüchtigen sassen wegen Freiheitsberaubung, Entführung, Raubs, Diebstahls, Geldwäsche und Brandstiftung ein, wie die Polizei mitteilte. Bei den entflohenen Häftlingen handelt es sich um einen 52-jährigen Schweizer und einen 34 Jahre alten Bosnier.

(asp/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
3
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 3 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Kantonspolizei Freiburg hat in Châtel-St-Denis FR den zweiten flüchtigen ... mehr lesen
Ein Grossaufgebot der Polizei habe drei Personen in einem Chalet in Les Paccot bei Châtel-St-Denis FR festgenommen.
Der Verdächtige versuchte durch ein Fenster zu flüchten - vergeblich. (Symbolbild)
Montpellier - Ein mutmassliches ... mehr lesen
Lausanne - Zwei der fünf Häftlinge, ... mehr lesen
Gleichzeitig seien auch zwei mögliche Fluchthelfer festgenommen worden.
Aus der Haftanstalt Bois-mermet sind mehrere Häftlinge ausgebrochen.
Lausanne - Fünf Häftlinge sind am Dienstagmorgen aus dem Gefängnis Bois-Mermet nahe der Stadt Lausanne ausgebrochen. Trotz einer umfangreichen Fahndung blieben die Ausbrecher ... mehr lesen
Genf - Zwei mutmassliche Mitglieder der Juwelenräuber-Bande «Pink ... mehr lesen
Die Räuber wurden zu 4 und 5 Jahren Haft verurteilt.
Weitere Artikel im Zusammenhang
Orbe VD - Sechs Gefangene sind in der Nacht auf Sonntag aus der Strafanstalt La Croisée in Orbe geflohen. Vier der sechs Ausbrecher konnten rasch wieder gefasst werden, die übrigen zwei sind weiter flüchtig. Sie werden laut Polizei nicht als gefährlich eingestuft. mehr lesen 
äähhh...
Schweizer Richter fällen Urteile nach geltendem Recht.
Ich bin erstaunt, dass Sie auch auf den SVP-Zug aufspringen und Richter für das Gesetz verantwortlich machen, Midas. Die Legislative ist in Bern zu Hause...

Richter stellen auch keine Gutachten. Das ist das Werk von Forensikern.
Wenn Gerichte Gutachten erstellen lassen, dann ist das zumeist nicht zum Vorteil von Angeklagten. Aber die Verteidigung hat dasselbe Recht.
Es ist nun einmal in einem Rechtsstaat das gute Recht jedes Angeklagten - unabhängig dessen, was ihm vorgeworfen wird - Rechtsmittel bis an die Grenze des möglichen auszuschöpfen.
Wer das hinterfragt, sollte sich zuvor im klaren sein, dass es einen guten Grund dafür gibt. Diesen sieht man naturgemäss besser, wenn man selbst auf der Anklagebank sitzt - vielleicht zu Unrecht.

Der arme Richter hat ja keine einfache Aufgabe. Er muss Wunder vollbringen. Er hat Recht zu sprechen, das dem geltenden entspricht. Er hat den - meist geringen - Ermessensspielraum sorgfältig abzuwägen und angemessen auszunutzen. Gibt es einen Spielraum, ist er verpflichtet, diesen gemäss der Schwere des Delikts und anderen Aspekten anzuwenden. Nur EIN Aspekt davon ist die Aussicht auf Erfolg einer "Resozialisierung" des Täters.
Er muss also einerseits dem Täter gerecht werden. Andererseits dient der Prozess auch zur Verarbeitung der Geschädigten - ein psychologisch wichtiger Vorgang, der zur Zeit leider durch das wiederauflebende Hexenverbrennen sehr negativ beeinflusst wird. Mit anderen Worten: der Wutmob verhindert eine Verarbeitung der Ereignisse bei den Opfern - paradoxerweise hilft also die Skandalisierung keinem, ausser einigen Politikern.

Wollen wir denn amerikanische Verhältnisse? Die Resozialisierung in der Schweiz funktioniert hervorragend. Unsere Kriminalitätsrate mag gestiegen sein - wie überall - ist aber vergleichsweise niedrig. Trotz oder gerade wegen der Resozialisierungsmassnahmen?

Mir machen verschiedene Entwicklungen Sorgen. Die steigende Kriminalität gehört da nicht dazu. Mir macht die Radikalisierung des Mob, die zunehmende Verluderung des Rechtsstaats und die Entmenschlichung des Durchschnittsbürgers weit mehr Sorgen.
Ich nehme mich da nicht ganz aus - bin ich doch auch häufig einer jener Aufrührer. Wir sind schon zu weit gegangen, Midas. Sie...sind doch ein intelligentes, vernunftbegabtes Wesen. Denken Sie mal einige Tage darüber nach. Ich bin mir fast sicher, Sie werden mir Recht geben müssen.
Die Büchse der Pandora ist bereits offen. Schreibe ich auch zum Teil mir zu. Mitgegangen, mitgehangen. Leider ist der Mob zuwenig vernünftig, um zu wissen, wo die Grenze des Tolerierbaren liegt. Wer bringt den danach wieder unter Kontrolle, wenn er mal ausklinkt?
Ich schaffe das unterdessen trotz vieler Rumpelstilz-Namen auch in scheinbar harmlosen Angelegenheiten nicht mehr - die Medien allerdings werden es auch im grossen nicht schaffen. Ernsthaft.
Grotesk, wie die Kommentare teilweise ausfallen. Man darf das nicht unterschätzen; sie geben als Summe der vielen Foren ein gutes Abbild des Gesellschaftszustands ab. Die Emotionalisierung hat einen Grad erreicht, der bei der Masse zur Gefahr werden kann. Die Skandalisierung jeden Ereignisses trifft Leute, die schon im Normalzustand nur funktionieren und mit diesem Bombardement von Botschaften nicht mehr klarkommen.
Aufgrund meiner darauf ausgerichteten Sensorik muss ich leider 1 vor 12 melden.
Gruss nach "Dubai".
Ja Zustände!
Die Zahl der lebenslänglich Verwahrten ist in der Schweiz mit dem revidierten Strafgesetz von 18 auf 4 gesunken. Mit veralteten Gesetzen, untauglichen Massnahmen und veralteten Gefängnissen versucht man die heutige Kriminalität zu bekämpfen. Diese ist nicht mehr wie früher. Auch wenn die Anzahl der Verbrechen nicht unbedingt zunehmen muss, so ist die Brutalität heute sicherlich wesentlich schlimmer.

Das zeigt wer dringend eine Therapie braucht. Schweizer Richter, die immer noch glauben sie könnten die schlimmsten Sexual- und Gewaltstraftäter resozialisieren. Den Preis dafür zahlen die nächsten Opfer. Nur ist das den Herren und Damen egal, denn sie müssen ja weder Haftung noch Verantwortung dafür übernehmen.

Eines der wichtigsten Menschenrechte ist das Recht auf körperlich Unversehrtheit. Warum man dieses Grundmenschenrecht der Unschuldigen bei der Ausschiffung eines kriminellen Ausländers nicht über dessen Menschenrecht im Land zu verbleiben stellen kann, wissen nur unsere hochstudierten Gutmenschen und internationale Gerichtshöfe.

Diese einfache und schlüssige Argumentation habe ich bis jetzt auch noch nie von einem der Oberschlauen Experten gehört oder in den Medien vernommen. "Aufgrund des durch die Verfassung, dem Grundrecht und dem Völkerrecht garantierte Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit, schaffen wir kriminelle Ausländer aus." Klarer fall für mich. Opfer kommen vor Täter.

Menschenrechte gelten aber komischerweise halt immer nur für die Täter und nicht für die Opfer.
Zustände!
Amüsant, wenn gar nicht tragisch!
Offenbar hat man auch in der CH mit der sich selbst und wissentlich importierten Kriminalität zu kämpfen. Immerhin hat sich der CH-Bürger auf die ausufernde importierte Gewaltkriminalität bereits darauf eingestellt und verschanzt sich zusehends zu Hause.
Die Lebensqualität scheint zu sinken, auch in der CH!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie stehen unter dem dringenden Verdacht, einen seit dem 22. April vermissten Mann aus Eglisau getötet zu haben. mehr lesen 
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Der 22-jährige befindet sich seit Samstag auf der Flucht. (Symbolbild)
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe ... mehr lesen  
Weitere Verdächtige werden gesucht  Rio de Janeiro - Bei ihren Ermittlungen zur Gruppenvergewaltigung einer 16-Jährigen hat die brasilianische Polizei zwei Verdächtige festgenommen. Nach weiteren vier Verdächtigen werde gesucht, teilte die Polizei am Montag in Rio de Janeiro mit. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Do Fr
Zürich 7°C 9°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Basel 8°C 11°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
St. Gallen 5°C 8°C Nebelleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig Nebel Nebel
Bern 9°C 10°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Luzern 9°C 9°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig bedeckt bedeckt
Genf 10°C 13°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt Nebel
Lugano 9°C 16°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten