Spendenaufruf für Hochwasser-Opfer in Afrika
publiziert: Freitag, 21. Sep 2007 / 13:12 Uhr

Genf - 1,5 Millionen Menschen in 18 Ländern sind von der Flutkatastrophe in Afrika betroffen. 250 Menschen sind bislang gestorben und 650'000 weitere wurden obdachlos. Die Rotkreuzföderation rief zu einer massiven Unterstützung der Betroffenen auf.

Die Rotkreuzföderation braucht für die Hilfe in Uganda 8,4 Millionen Franken.
Die Rotkreuzföderation braucht für die Hilfe in Uganda 8,4 Millionen Franken.
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Spenden - Helfen
Portal für Spenden beim Schweizerischen Roten Kreuz
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Das Ausmass der Katastrophe erfordere eine internationale und langfristige Solidarität für die Opfer, erklärte Niels Scott von der Internationalen Föderation des Roten Kreuzes und Roten Halbmondes (IFRC) in Genf.

Die in den kommenden Wochen erwarteten weiteren Regenfälle dürften die Situation noch verschärfen.

Gefährliche Krankheiten

Besonders schlimm ist die Situation in Uganda, wo laut einer Untersuchung des lokalen Roten Kreuzes rund eine halbe Million Menschen im Osten des Landes stark betroffen sind, 290'000 wurden vertrieben.

Die Überschwemmungen und Erdrutsche rissen Häuser, Strassen und Brücken, Kanalisation, Lebensmittelvorräte und Pflanzungen mit sich und verunreinigten das Wasser.

Akute Malariafälle traten auf. Auch der Ausbruch von Cholera und anderen Krankheiten, die durch das Wasser übertragen werden, wird befürchtet. Die Rotkreuzföderation braucht für die Hilfe in Uganda 8,4 Millionen Franken.

Akute Unterernährung

Der Spendenaufruf für Ghana wurde bereits am 19. September auf 2,5 Millionen Franken erhöht. Nach vorläufigen Untersuchungen starben in Togo 25 Menschen durch das Hochwasser, rund hundert wurden verletzt und mehr als 3000 Familien wurden obdachlos. Insgesamt sind in dem westafrikanischen Land 100'000 Menschen von der Flut betroffen.

Das Savannengebiet sei besonders gefährdet, sagte Scott. Laut einer UNO-Studie von 2006 haben 62,7 Prozent der Bevölkerung zu wenig zu essen und ein Drittel der Kinder unter 5 Jahren leidet an Unterernährung. Unter diesen Voraussetzungen sei es absolut lebensnotwendig, die Menschen mit Lebensmitteln zu versorgen sowie mit Saatgut und Werkzeug, betonte er.

(bert/sda)

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