Vor Gericht verloren
Spice Girls müssen zahlen
publiziert: Donnerstag, 24. Feb 2000 / 17:22 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 24. Feb 2000 / 19:51 Uhr

London - Die Spice Girls haben am Donnerstag ein Verfahren vor dem obersten britischen Zivilgericht verloren. Sie müssen nun nach Schätzungen bis zu einer Million Pfund (2,6 Mio. Franken) an Schadensersatz und Gerichtskosten zahlen.

Weiterführende Links zur Meldung:

Spice Girls Videos
Hier noch ein paar Videos zu den Spice Girls.
www.news.ch/shopping/video/find.asp?TITEL=Spice+Girls

Die britische Mädchenband hatte selbst vor dem High Court in London geklagt, weil sie von der italienischen Motorrollerfirma Aprilia über 200 000 Pfund (517 000 Franken) an noch ausstehenden Werbegeldern verlangte.
Die Firma dagegen forderte 434 000 Pfund (1,1 Mio. Franken) Schadensersatz. Sie hatte 1998 einen Vertrag mit der Gruppe abgeschlossen, um einen Motorroller mit der Silhouette der fünf Stars auf den Markt zu bringen. Wenige Tage später verliess «Ginger Spice» Geri Halliwell die Gruppe.
Dadurch erlitt Aprilia nach eigenen Angaben Einbussen von bis zu 1,6 Millionen Pfund (4,1 Mio. Franken). Aprilia warf den Spice- Girls vor, zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses schon von Geris Rückzugsabsichten gewusst zu haben.
Die Richterin liess sich davon überzeugen. Während des Verfahrens hatten unter anderem Geri Halliwell und «Baby Spice» Emma Bunton ausgesagt.

(klei/sda)

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