Spielbanken nehmen 769 Mio. Franken ein
publiziert: Freitag, 24. Jun 2005 / 11:22 Uhr

Bern - Die 19 Schweizer Spielbanken haben 2004 insgesamt 769 Millionen Franken eingespielt und die Hälfte davon der AHV und den Kantonen abgeliefert.

Für die Casinos läuft es wie geschmiert.
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Rund 10 000 Personen sind ausgesperrt, ist im Jahresbericht der Eidg. Spielbankenkommission (ESBK) zu lesen. Der Betrieb der Spielbanken sei im Berichtsjahr gut und gesetzeskonform gelaufen, stellt ESBK-Präsident Benno Schneider im Vorwort des in Bern präsentierten Jahresberichtes fest. Die enge Zusammenarbeit mit den Kantonen bei der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels funktioniere.

2004 waren erstmals alle 19 Casinos und Kursäle während eines vollen Jahres in Betrieb und wurden von schätzungsweise 4 Millionen Gästen besucht. Die Gesamteinnahmen aus der Spielbankenabgabe sind deshalb im Vergleich zum Vorjahresergebnis spürbar gewachsen.

35 000 bis 48 000 Spielsüchtige

Der Bruttospielertrag aller Spielbanken betrug 769 Millionen oder ein Drittel mehr als im Vorjahr. Die Spielbanken zahlten 372 Millionen oder 40 Prozent mehr an Abgaben, wovon 317 Millionen an den Ausgleichsfonds der AHV und 55 Millionen an die Standortkantone von B-Casinos gingen.

Aufgrund einer wissenschaftlichen Studie nimmt die ESBK an, dass in der Schweiz zwischen 35 000 und 48 000 Personen oder 0,62 bis 0,84 Prozent der Bevölkerung ab 18 Jahren spielsüchtig sind. Ende Jahr waren insgesamt rund 10 000 Spielende von den Casinos ausgeschlossen.

Im letzten Jahr eröffnete die ESBK 108 Strafverfahren wegen illegalen Glücksspiels. Sie fällte 260 Strafentscheide, 100 mehr als im Vorjahr. Davon sind 177 rechtskräftig. Per Ende 2004 waren noch 219 Strafverfahren hängig, 44 weniger als zu Beginn des Berichtsjahres.

(rp/sda)

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