Spital-Initiative in St. Gallen abgelehnt
publiziert: Sonntag, 24. Sep 2006 / 15:57 Uhr

St. Gallen - Mit 84 496 zu 45 508 Stimmen haben die St. Galler Stimmberechtigten die Initiative «Für unsere Regionalspitäler» klar abgelehnt. Die Stimmbeteiligung lag bei 45,1 Prozent.

Das Kantonsspital in St.Gallen.
Das Kantonsspital in St.Gallen.
1 Meldung im Zusammenhang
Das Volksbegehren war 2005 mit 8833 Unterschriften eingereicht worden. Die Initianten wollten im Gesetz festgeschrieben haben, dass es in St. Gallen acht kantonale Spitäler mit uneingeschränkter Grundversorgung geben müsse. Die Initiative wurde von der Regierung und dem Kantonsrat ohne Gegenvorschlag zur Ablehnung empfohlen.

Ab 2007 werden Familien und Unternehmen im Kanton St. Gallen dafür um 140 Millionen Franken entlastet. Bei einer Stimmbeteiligung von 44,6 Prozent haben die Stimmberechtigten mit 96 491 zu 30 802 Stimmen dem neuen Steuergesetz klar zugestimmt.

Wer ab 2007 im Kanton St. Gallen als alleinstehende Person ein steuerbares Einkommen von weniger als 9200 Franken ausweist (bisher 2200 Franken), ist nicht mehr steuerpflichtig. Für Verheiratete wurde diese Grenze bei 18 400 Franken festgesetzt. Von dieser Neuerung profitieren rund 9000 Personen mit sehr tiefen Einkommen.

Familien werden durch höhere Kinder- und Kinderbetreuungsabzüge entlastet. Wieder eingeführt wird der Ausbildungsabzug. Von der Revision profitieren auch Eigenheimbesitzer: Der Rabatt bei der Eigenmietwertbesteuerung wird erhöht; der maximale Abzug wurde von der Regierung und dem Kantonsrat aber bei 9000 Franken festgesetzt.

(bert/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Zwischen Bodensee und Säntis ist eine Landesausstellung geplant.
Abstimmung am 5. Juni  Bern - Neben den fünf eidgenössischen Abstimmungsfragen entscheiden am 5. Juni die Stimmberechtigten über zahlreiche kantonale Vorlagen. In den Kantonen St. Gallen und Thurgau wird über das Schicksal der Expo2027 befunden. mehr lesen 
Laut Umfrage  Zürich - Die Zustimmung für die Pro-Service-public-Initiative schmilzt laut einer Umfrage. Doch die ... mehr lesen  
Mehr Bürger als noch im April lehnen die Pro-Service-public-Initiative ab.
Etschmayer Durch ungeschickte Avancen von SBB- und Post-Chefs, droht die Service-Public-Initiative tatsächlich angenommen zu werden. Von bürgerlicher Seite her solle laut einem Geheimplan daher ein volksnaher Alternativvorschlag vor den Wahlen als Killer-Argument gegen die Initiative publik gemacht werden. Dass dieser noch nicht öffentlich ist, liegt mal wieder am Geld. mehr lesen  
Migration, Asyl und Flüchtlinge galten bei der Wählerschaft als wichtigstes Problem. (Symbolbild)
Wahlen 2015  Bern/Lausanne - Die SVP hat ihr gutes Resultat bei den Wahlen 2015 einer soliden Wählerbasis und der ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 14°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 16°C 29°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
St. Gallen 15°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 13°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Luzern 15°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 16°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 18°C 27°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten