Spital Meyriez soll Akutpflege aufgeben
publiziert: Samstag, 18. Okt 2003 / 13:14 Uhr

Freiburg - Das Spital Meyriez FR soll laut einer Studie von H Focus die Akutpflege aufgeben und zu einem Behandlungs- und Rehabilitationszentrum werden. Die Studie deckt sich mit einer Analyse der Freiburger Gesundheitsdirektion.

Keine Akutpflege mehr in Meyriez.
Keine Akutpflege mehr in Meyriez.
Gemäss der Studie stehen drei Varianten zur Auswahl: ein Status quo, eine Variante mit innerkantonaler Zusammenarbeit und eine Variante der Zusammenarbeit mit Berner Spitälern. Der Status quo wird aus Kostengründen jedoch nicht empfohlen.

Doch nicht nur die Kosten, auch die Qualitätsansprüche spielen dabei eine Rolle: Mit seinen 50 Betten verfüge das Spital nicht über die kritische Grösse, um die Qualität langfristig sicherzustellen, kommt der Bericht zum Schluss.

Die inner- und die ausserkantonale Variante sehen beide eine Umwandlung des Spitals in ein Behandlungs- und Rehabilitationszentrum vor. Die Freiburger Variante will die Aktupflege an andere private oder staatliche Institutionen innerhalb des Kantons übertragen.

Bereits heute werden rund ein drittel der Patienten aus der Region nicht in Meyriez behandelt. Dies aus Gründen der persönlichen Wahl oder weil sich aus medizinischer Sicht eine Behandlung in einem anderen Spital aufdrängt.

Die ausserkantonale Variante schlägt eine Zusammenarbeit mit Spitälern im Kanton Bern vor. Dies wäre wohl die in der Bevölkerung beliebteste Variante, sollte der Status quo nicht gehalten werden können. Die Berner Variante kostet jeoch rund zwei Millionen Franken pro Jahr mehr als die innerkantonale Lösung.

Der Freiburger Staatsrat hat grünes Licht gegeben, um die Studie in die Mitwirktung zu geben. Die Gesundheitsdirektion wird der Regierung Anfang kommenden Jahres ihre Variantenwahl unterbreiten.

(rr/sda)

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