Spitex unterstützt 200'000 Menschen
publiziert: Samstag, 3. Mai 2008 / 09:50 Uhr / aktualisiert: Samstag, 3. Mai 2008 / 10:09 Uhr

Bern - 200'000 Menschen werden in der Schweiz jedes Jahr in der eigenen Wohnung von Fachleuten gepflegt, unterstützt und beraten. Angeboten wird diese Dienstleistung von den landesweit 670 gemeinnützigen Spitex-Organisationen.

Die Fälle, mit denen die Spitex konfrontiert sei,  würden immer komplexer. (Symbolbild)
Die Fälle, mit denen die Spitex konfrontiert sei, würden immer komplexer. (Symbolbild)
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Am nationalen Spitex-Tag (3. Mai) stellen die Spitex-Dienste ihre Leistungen vor. Ziel ist, zu zeigen, dass die rund 27' 600 Spitex-Angestellten professionell und preiswert arbeiten, wie der Spitex Verband Schweiz schreibt.

Wegen immer früherer Entlassungen aus Spitälern, neuen Behandlungsmethoden und modernsten Hilfsgeräten würden die Fälle immer komplexer. Zudem hätten die Klientinnen und Klienten - zu Recht - immer höhere Erwartungen.

Beratung von Angehörigen

Die Beratung der Angehörigen von Kranken gehört ebenfalls zu den Aufgaben der Spitex: Angehörige hätten die Hauptlast der Krankenpflege zu tragen, und ohne sie könne die Spitex nicht funktionieren. Die Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten für ärztlich verordnete Spitex-Leistungen.

Hälfte der Kosten gedeckt

Rund 2 Prozent der Gesamtkosten der obligatorischen Krankenversicherung entfallen auf die Spitex. Deren Leistungen in Krankenpflege oder Hauswirtschaft kosten pro verrechnete Stunde 96 Franken. 48 Franken werden den Kunden in Rechnung gestellt.

Mitgliederbeiträge und Spenden mitgezählt, können die Organisationen rund die Hälfte ihrer Kosten decken. Den Rest übernehmen Kantone und Gemeinden.

Von den pro Jahr rund 200'000 betreuten Klienten sind 46 Prozent über 80 Jahre alt. Für die Spitex arbeiten landesweit rund 27'600 Personen auf 11 500 Vollzeitstellen.

(tri/sda)

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