Sporthilfe mit neuem Konzept auf Finanzmittel-Jagd
publiziert: Samstag, 31. Mrz 2007 / 12:54 Uhr / aktualisiert: Samstag, 31. Mrz 2007 / 13:10 Uhr

Mit einem neuen Konzept will die Schweizer Sporthilfe wesentlich mehr Mittel aus der Wirtschaft generieren als im vergangenen Jahr. 2006 war die Entwicklung rückläufig; es wurden rund zwei Millionen für die Nachwuchsförderung ausgeschüttet.

Ruth Metzler, links, Präsidentin Sporthilfe und Bruno Barth, Direktor Sporthilfe.
Ruth Metzler, links, Präsidentin Sporthilfe und Bruno Barth, Direktor Sporthilfe.
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Alt-Bundesrätin und Sporthilfe-Präsidentin Ruth Metzler und Direktor Bruno Barth präsentierten das neue Mittelbeschaffungskonzept in Zürich.

Es sieht vor, dass Unternehmen ab 2008 zwischen vier abgestuften Leistungspaketen wählen können. «Gold-Partner» (Mindest-Jahresbeitrag 150 000 Franken), «Partner» (50 000), «Supporter» (20 000) und «Donator» (6000) heissen die einzelnen Kategorien.

Die Unternehmen erhalten Leistungen wie Nutzungsrechte, Hospitality-Plattformen, Athleten-Einsätze für PR-Zwecke, spezielle Events, etc. Dabei handelt es sich jedoch nicht um Sponsoring, sondern um eine «Ergänzung des bestehenden kommerziellen Sportsponsorings und um einen gesellschaftlichen Beitrag» (Bruno Barth).

Bereits vier «Gold-Partner»

Mit den beiden Finanzinstituten Credit Suisse und PostFinance sowie mit Switcher und Mobilezone konnten bereits vier «Gold-Partner» verpflichtet werden. Im Gegensatz zum Sponsoring sieht diese Art der Partnerschaft keine Exklusivität vor.

Sponsoring bleibt weiterhin die Aufgabe des Sport-Dachverbandes Swiss Olympic. Ruth Metzler bestätigte jedoch, dass derzeit eine Arbeitsgruppe die Rollen von Swiss Olympic und Sporthilfe bei der Geldbeschaffung untersucht: «Die Ausrichtung wird diskutiert. Wichtig ist es, dass der Schweizer Sport bestmöglich gefördert wird.»

Seit 2004 konzentiert sich die Sporthilfe auf die Förderung des leistungsorientierten Nachwuchses.

1,5 Millionen an die Fachverbände und 500 000 Franken an die Athletinnen und Athleten

Von den zwei Millionen im vergangenen Jahr für den Nachwuchs ausgeschütteten Geldern überwies die Sporthilfe 1,5 Millionen an die Fachverbände und 500 000 Franken direkt an die Athletinnen und Athleten. Ziel des neuen Konzepts ist es, diese Beträge zu verdoppeln. «Wir haben keine Garantie, aber wir glauben, dass dies gelingen kann», sagte Ruth Metzler.

24 000 Gönner und Mitglieder unterstützen die Sporthilfe von privater Seite her. Diese Zahl kontinuierlich zu steigen, ist ein weiteres Ziel der Sporthilfe.

(li/Si)

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