Wohlbefinden verbessern
Sportliche Aktivitäten lindern Symptome von Depression
publiziert: Dienstag, 16. Sep 2014 / 14:52 Uhr
Sport kann bei depressiven Menschen das Wohlbefinden verbessern. (Symbolbild)
Sport kann bei depressiven Menschen das Wohlbefinden verbessern. (Symbolbild)

Bern - Depressive Menschen können ihr Wohlbefinden durch sportliche Aktivitäten erheblich verbessern.

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Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Forschern unter Beteiligung der Universität Bern, das Metaanalysen zum Thema Sport und Depressionen zusammengefasst und die positive Wirkung von Sport und körperlicher Aktivität auf Depressionen evaluiert hat. Allein in den westlichen Industrienationen leidet mindestens jede zehnte Person im Verlauf ihres Lebens einmal an einer Depression.

Serotoningehalt relevant

Fachärzte greifen im Grossteil der Fälle zu Antidepressiva oder verschreiben Psychotherapie. Sport und körperliche Aktivität erzielen laut den aktuellen Erkenntnissen teilweise jedoch die gleichen neurophysiologischen Veränderungen wie Antidepressiva. Bewegung bewirkt verschiedene Veränderungen im Gehirn, die sonst nur durch Medikamente erzielt werden.

Medikamente zur Behandlung von Depressionen setzen ähnlich wie Sport und körperliche Aktivität an der Serotoninaufnahmefähigkeit des Gehirns an. Sie verstärken die Epinephrinaktivität und sorgen für die Ausschüttung verschiedener Faktoren für das Nervenwachstum. Laut den Schweizer Experten fördern diese Faktoren das Zellwachstum im Gehirn und verhindern das Absterben von Zellen im Hippocampus.

Weitere Studien erforderlich

Menschen, die also an Depressionen leiden, könnten mit mehr Sport zu einer herabgesetzten Aktivität des Stresshormons Cortisol beitragen. Die Wirkung wäre damit teilweise ähnlich wie die durch Psychopharmaka, sind sich die Wissenschaftler sicher. «Leider lassen die Metaanalysen keine Schlüsse zu, wie oft und wie lange wöchentlich Sport getrieben werden sollte», sagt Forscher Mirko Wegner.

Dem Fachmann nach konnte zudem festgestellt werden, dass die Wirksamkeit von Sport bei Depressionsstörungen grösser ist als beispielsweise bei Angststörungen. Angesichts der Kosten für Therapien und Medikamente ist Sport den Fachleuten nach ausserdem günstiger und hat nur wenige Nebenwirkungen. Ob und vor allem in welchem Ausmass Sport und körperliche Aktivität eine Ergänzung oder sogar Alternative zu Medikamenten bei leichten Depressionen sein können, muss jedoch noch untersucht werden.

(flok/pte)

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Zu dumm nur,
dass der Jorian zu 100% aus chemischen Verbindungen besteht, er warnt somit vor sich!
Jorian, Sie sind überführt als Feind von sich selbst! Bitte nicht antworten, es kommt ja nur Unsinn oder ein Link, die ich generell nicht lese, weil hier eigentlich eine Plattform für Diskussionen zur Verfügung und nicht eine für einen Daten- oder Presse-Informationsaustausch.
Wer selbst nichts mehr zu denken oder zu berichten weiss, setzt einen Link!
Weltweit . . .
. . . wird Hanf konsumiert. Zum Genuss aber auch als Arzneimittel. Inzwischen hat Amerika in 8 Staaten den Anbau neu organisiert und saniert nun mit den erhobenen Steuern seineverschuldeten Bundesstaaten. Bei uns ist die Repression vorläufig noch lukrativer, insbesondere wenn man mit den weltweit tiefsten Blutwerten und einer völlig schrägen "Via Secura-Strafnorm" Milliarden an Schreibgebüren-, Medizinischen Untersuchungen und Bussgeldern generieren kann. In Amerika hat man immerhin schon festgestellt, dass die Leute im Knast kein Geld mehr abwerfen. Im Interesse einer gesunden, motivierten Jugend wäre es doch auch wünschenswert, dass wir diese Erfahrung in der Schweiz gar nicht erst machen müssten.
5'000'000 zu 0 für die Verschwörungstheoretiker!
Was heute um 20:15 schönes kommt!

http://www.3sat.de/programm/

Wer mich kennt, weiss, dass ich schon seit Jahren vor zu viel Chemie warne. Nicht nur in den Lebensmitteln............

Hanf ist eines der besten Schmerzmittel. Es gibt Menschen die Hanf zum Vergnügen konsumieren.

Hanf ist so gut, dass es die FDA als Arzneimittel verbieten liess.
.
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