Sportplatz-Streit: Gemeinde erhält Recht
publiziert: Montag, 30. Jul 2007 / 14:23 Uhr / aktualisiert: Montag, 30. Jul 2007 / 14:41 Uhr

Lausanne - Der Streit um den Lärm bei der Sportanlage «Ländli» in Würenlos AG geht in die nächste Runde. Das Aargauer Verwaltungsgericht muss die Benutzungszeiten auf Geheiss des Bundesgerichts neu festlegen und voraussichtlich lockern.

Das sonntägliche Sportverbot erschien den Bundesrichtern zu streng.
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Das kantonale Verwaltungsgericht hatte im Mai 2006 acht Nachbarn der Anlage zum Teil Recht gegeben, die wegen des befürchteten Lärms restriktive Benutzungszeiten gefordert hatten. Die Aargauer Richter legten fest, dass die Sportanlagen an Sonn- und Feiertagen nicht genutzt werden dürfen.

An Arbeitstagen wurde der Betrieb auf die Zeit von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 21 Uhr eingeschränkt, an Samstagen war nur der Betrieb von 8 bis 12 Uhr und von 13.30 bis 18 Uhr erlaubt. Die Gemeinde Würenlos war dagegen ans Bundesgericht gelangt und hatte eine Lockerung des strengen Benutzungsregimes gefordert.

Keine eindeutigen Vorgaben

Das Bundesgericht hat ihre Beschwerde nun gutgeheissen und die Sache zur Neubeurteilung ans Verwaltungsgericht zurückgeschickt. Eindeutige Vorgaben haben die Lausanner Richter dabei nicht gemacht.

Laut dem Entscheid legen die Berechnungen des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) allerdings nahe, «dass die vom Verwaltungsgericht festgelegten Benutzungszeiten zu restriktiv sind».

«Positives Zeichen»

Als «sehr positives Zeichen für den Breitensport» wertete Urs Saladin, Präsident der Amateurliga beim Schweizerischen Fussballverband (SFV), den Entscheid. Es dürfe nicht sein, dass Lärmklagen von ein paar Nachbarn den Breitensport in der Schweiz lahm legten.

Im vergangenen Januar hatten mehr als 4000 Personen in Würenlos gegen die Einschränkung der Betriebszeiten demonstriert.

(ht/sda)

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