Badminton-NLA
St.Gallen auch Sieger des zweiten Derbys gegen Uzwil
publiziert: Sonntag, 10. Jan 2016 / 21:40 Uhr
Im Spitzenkampf setzte sich St. Gallen-Appenzell gegen Uzwil durch. (Symbolbild)
Im Spitzenkampf setzte sich St. Gallen-Appenzell gegen Uzwil durch. (Symbolbild)

In der Badminton-NLA gewann der souveräne Leader St. Gallen-Appenzell gegen Uzwil auch die zweite Revanche für die letztjährige Finalniederlage. Schwer wird es für Schlusslicht Tafers-Fribourg, dessen Rückstand auf Rang 7 auf sechs Punkte angewachsen ist.

Im Spitzenkampf setzte sich St. Gallen-Appenzell mit dem gleichen Resultat wie im Hinspiel durch und revanchierte sich damit bereits zum zweiten Mal beim Kantonsrivalen für die letztjährige Finalniederlage. Hatte in der ersten Partie noch die mittlerweile nach Indonesien zurückgekehrte Weltklassespielerin Aprilia Yuswandari den Ausschlag gegeben, zeichneten diesmal erfreulicherweise nicht zuletzt zwei Nachwuchsakteure für den Erfolg verantwortlich. In einer Begegnung, in der nicht weniger als sechs der acht Spiele erst im dritten Satz entschieden wurden, setzte sich der 19-jährige Dominik Bütikofer überraschend gegen den Slowenen Iztok Utrosa durch, und auch der Erfolg der noch ein Jahr jüngeren Ronja Stern gegen Cendrine Hantz hatte nicht unbedingt erwartet werden können.

Der Leader, der seinen Vorsprung an der Tabellenspitze damit auf sieben Punkte ausbaute, setzte sich am Sonntag auch gegen Adliswil Zürich mit 5:3 durch. Die beiden Youngster mussten sich diesmal zwar gegen starke ausländische Gegner geschlagen geben, doch diesmal sprangen die etablierten Akteure in die Bresche. Auch Uzwil kehrte auf die Siegerstrasse zurück und gewann gegen La Chaux-de-Fonds ebenfalls mit 5:3. Die Ostschweizer gewannen vier der fünf Männer-Partien, darunter alle drei Einzel, zudem hielt sich Cendrine Hantz gegen die favorisierte Waliserin Clarissa Turner für die unerwartete Niederlage am Vortag schadlos.

La Chaux-de-Fonds dagegen hatte sich bereits am Vortag Adliswil-Zürich mit 2:6 geschlagen geben müssen und ist damit einer der Verlierer der Doppel-Runde. Die Neuenburger sind auf den letzten Halbfinal-Platz zurückgefallen und weisen nur zwei Punkte Reserve auf die punktgleichen Tabellen-Fünften Adliswil-Zürich und Genf auf. Auf Rang 3 vorgestossen ist Yverdon, das sowohl gegen Tafers-Fribourg als auch bei Uni Basel jeweils drei Punkte-Siege holte. Die Basler dagegen, bei denen der verletzte Spielertrainer Rémy Matthey de l'Etang fehlte und Christian Kirchmayr nur im Doppel antreten konnte, holten am Wochenende bloss zwei Zähler und sind auf Rang 7 abgerutscht.

Der ganz grosse Gewinner der Doppelrunde ist aber der bisherige Vorletzte Genf, der gleich sieben der maximal acht möglichen Zähler holte, der Verlierer dagegen Tafers-Fribourg, der im Kampf gegen den Abstieg mit bloss einem Punkt einen schweren Rückschlag erlitt. Die Genfer hatten ihre Situation bereits am Samstag mit einem 5:3-Heimsieg gegen Uni Basel deutlich verbessert, während der Tabellenletzte bei Yverdon mit 3:5 verloren hatte. Beim 7:1 für die Genfer in der Direktbegegnung am Sonntag lief dann alles gegen Tafers-Fribourg, dem keiner seiner drei Ausländer zur Verfügung stand und das zudem weiterhin auf die verletzte Nationalspielerin Nicole Schaller verzichten muss.

(cam/Si)

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