St. Gallen bietet gratis Internet für alle
publiziert: Freitag, 22. Dez 2006 / 12:28 Uhr / aktualisiert: Freitag, 22. Dez 2006 / 13:58 Uhr

St. Gallen - Ab März 2007 soll die gesamte Bevölkerung der Stadt St. Gallen einen kostenlosen Internetzugang erhalten: Die erste Testphase des Opensource-Netzwerkes in St. Gallen wurde am Donnerstag gestartet. Geplant sind drei Antennen.

Spezielle Wireless-Router empfangen und verbreiten das Signal.
Spezielle Wireless-Router empfangen und verbreiten das Signal.
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Das Projekt «Wireless St. Gallen» sei eines der ersten flächendeckenden Drahtlos-Internet-Angebote der Schweiz, das der Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht werde, hiess es an einer Medienkonferenz. Vergleichbare Projekte gebe es in Berlin, Leipzig und Wien.

Initiiert wurde das Wireless St. Gallen-Projekt durch Mitarbeitende des Organisations- und Informatik-Amts (OIA) der Stadt zusammen mit der Technischen Hochschule Rapperswil, der Studentenschaft der Universität St. Gallen, den St. Galler Stadtwerken und der Gruppierung «openwireless.ch St. Gallen».

«Weiterentwicklung der Infrastruktur»

Es ermögliche die Weiterentwicklung der Kommunikationsinfrastruktur der Stadt, sagte Stadtpräsident Franz Hagmann. Ein kostenloser Internetzugang sei ein Grundbedürfnis, sagte der Leiter der Stadtwerke, Ivo Schillig an der Medienkonferenz. Bis Ende Februar 2007 testen Studierende das Projekt.

Drei Sendestationen sollen auf dem Gebiet der Stadt St. Gallen ein Basis-Funknetzwerk verbreiten und den Internetzugang gewährleisten. Zwei Antennen sind bereits in Betrieb. Spezielle Wireless-Router empfangen das Signal der Antenne und verbreiten es.

Swisscom gelassen

Damit das System funktioniert, ist die Mitwirkung der Bevölkerung nötig: 20 Router wurden bereits bei Studierenden installiert. «Wireless St. Gallen» kann nur flächendeckend betrieben werden, wenn ein genügend dichtes Netz von privaten Routern in den Haushalten besteht, wie Projektleiter Urs Kofmehl erklärt.

Die Swisscom reagiert gelassen auf das St. Galler Pilotprojekt: Es herrsche Wettbewerb und der Wettbewerb sei ohnehin heftig, sagte Swisscom-Mediensprecher Josef Frey auf Anfrage. «Wireless St. Gallen» sei eine weitere Möglichkeit, Daten flächendeckend anzubieten.

Problematik Sicherheit

Offene Fragen ergäben sich bei der Problematik der Sicherheit und des Datenschutzes. So genannte WLAN-Router seien völlig offen. Jeder Benutzer müsse sich sehr gut überlegen, ob er davon Gebrauch machen wolle.

(ht/sda)

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