Polizeieinsatz im Gallusmarkt
St. Galler Polizei wertet nach «Handgranaten-Alarm» Videobilder aus
publiziert: Montag, 18. Jan 2016 / 12:56 Uhr / aktualisiert: Montag, 18. Jan 2016 / 13:56 Uhr
Die Polizei sperrte das Gelände weitgehend ab.
Die Polizei sperrte das Gelände weitgehend ab.

St. Gallen - Nach dem Polizei-Grosseinsatz wegen einer Übungshandgranate im St. Galler Einkaufszentrum Gallusmarkt vom Freitag sind umfangreiche Ermittlungen im Gang. Die Polizei wertet Videobilder von Überwachungskameras aus, hat aber noch keine heisse Spur.

1 Meldung im Zusammenhang
Kantonspolizei-Sprecher Hanspeter Krüsi zeigte sich am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda zuversichtlich, dass der Vorfall aufgeklärt werde. Ob die Auswertung der Videobilder konkrete Hinweise auf einen Täter ergebe, sei allerdings nicht sicher.

Aus welchem Land die gefundene ausländische Übungshandgranate ohne Sprengsatz stammt, sagte Krüsi nicht. Experten seien noch daran, dies herauszufinden. Die Spurensuche mit Sprengstoff-Spürhunden auf dem ganzen Gallusmarkt-Areal am Freitag habe nichts ergeben.

Hinweise erhofft sich die Polizei von Abklärungen im Umfeld der Gallusmarkt-Geschäfte. Man ermittle in alle Richtungen, sagte Krüsi. Konflikte mit Kunden oder Angestellten könnten der Hintergrund sein. Auch einen schlechten Scherz oder die Handlung eines Sprengstoffnarren schliesst die Polizei nicht aus.

Beim Bankomaten deponiert

Am Freitag kurz vor Mittag hatte ein Kunde das Personal auf einen verdächtigen Gegenstand aufmerksam gemacht, der beim Bankomaten bei einem der Eingänge zum Gallusmarkt deponiert worden war. Ein Mitarbeiter des Einkaufszentrums nahm den Gegenstand und brachte ihn ins Freie.

Stadt- und Kantonspolizei rückten mit einem Grossaufgebot aus und sperrten das Areal um den Eingang und eine Tankstelle grossräumig ab. Auch Spezialisten der Stadtpolizei Zürich, die Feuerwehr und ein Rettungsfahrzeug mit Notarzt wurden aufgeboten. Das Einkaufszentrum selbst blieb für die Kundschaft geöffnet.

Kurz nach 15 Uhr gab die Polizei Entwarnung. Mitarbeiter des Wissenschaftlichen Forschungsdienstes der Stadtpolizei Zürich hatten das verdächtige Objekt untersucht und festgestellt, dass es sich um eine ausländische Übungshandgranate ohne Sprengsatz handelte.

Angestellter handelte mutig

Dass der Mitarbeiter des Gallusmarkts den Gegenstand ins Freie gebracht habe, sei mutig gewesen, sagte Krüsi. Die Polizei empfiehlt allerdings, solche verdächtige Objekte nie zu berühren, sondern sofort die Polizei zu informieren und andere Menschen vom Gefahrenbereich fernzuhalten.

(pep/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
Lesen Sie hier mehr zum Thema
St. Gallen - Unbekannte haben am Freitagmittag beim Einkaufszentrum Gallusmarkt in St. Gallen eine Übungshandgranate ohne ... mehr lesen
Das Einkaufszentrum selbst blieb für die Kundschaft geöffnet.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. 13
 
 
Schworb - Der Schweizer Wochenrückblick (10)  +++ Verprügelter Fussballfan: Gewaltbereite Frauen setzen ihre Rechte (und Linke) ein! +++ Verrauchtes Bundesbern: Tabakwerbung bleibt erlaubt! +++ Verwanzte Schweiz: Bund bekämpft Holzbock! +++ Jetzt im brandaktuellen SCHWORB, dem blutigsten Schweizer Wochenrückblick der Geschichte! +++ 
Nebelspalter Schworb - Der Schweizer Wochenrückblick (9)  +++ Sensation: Hansjörg Enz zurück am Bildschirm! +++ Eklat: Wird die Bachelorette verboten? +++ ...  
 
Nebelspalter Schworb - Der Schweizer Wochenrückblick (8)  Dieses Kind will seine Schulkameraden verprügeln lassen - mit dem Segen des Nationalrates! Dies und mehr in der neusten Folge des satirischen Schweizer Wochenrückblicks SCHWORB.  
Schiffsunglück  Florenz - Kapitän Francesco Schettino ist mehr als vier Jahre nach der Havarie der «Costa Concordia» auch in zweiter Instanz zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt worden. Das Berufungsgericht in Florenz bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz.  
Titel Forum Teaser
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1777
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... ist ja noch nicht so lange her, als dass einem das alternde aber gut ... Fr, 27.05.16 21:37
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Basel 14°C 25°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 13°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 11°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich wechselnd bewölkt, Regen
Luzern 12°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 11°C 26°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 16°C 25°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig freundlich gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten