Staatsanwalt konzentriert sich auf 2. Swissair-Verfahren
publiziert: Dienstag, 11. Sep 2007 / 12:28 Uhr

Zürich - Für die Zürcher Staatsanwaltschaft sind die Urteile des Bezirksgerichts Bülach im Swissair-Prozess ad acta gelegt. Nach dem Verzicht auf Berufung will sich die Anklage voll und ganz auf das zweite Verfahren konzentrieren.

Christian Weber glaubt weiterhin an die Qualifikationen von Schellenberg.
Christian Weber glaubt weiterhin an die Qualifikationen von Schellenberg.
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Im nächsten Frühjahr werde die Staatsanwaltschaft enscheiden, ob sie Anklage erheben werde, sagte der Leitende Staatsanwalt Christian Weber in Zürich vor den Medien.

Dabei geht es um die Richtigkeit der Konzernabschlüsse und Rechnungslegung der SAirGroup in den Jahren 1998 bis 2000.

Bis jetzt seien von der Staatsanwaltschaft zwischen 15 und 20 Leute einvernommen worden, hielt Weber fest.

In das zweite Verfahren involviert seien auch Personen, die schon beim ersten Prozess anfangs Jahr vor Bezirksgericht Bülach angeklagt waren.

Gutachten in zwei bis drei Wochen

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass in zwei, drei Wochen ein von ihr in Auftrag gegebenes Gutachten eintreffen wird.

Obwohl die Anklage im ersten Prozess auf der ganzen Linie auf der Strecke geblieben war, hat sie erneut Aldo Schellenberg als «sachverständige Hilfsperson» beigezogen.

Dass Schellenbergs Gutachten vom Gericht zerzaust worden sei, sei kein Hinderungsgrund für die Staatsanwaltschaft, ihn nicht auch im zweiten Teil des Verfahrens einzusetzen.

«Wir haben keinen Grund, die Qualifikationen von Schellenberg in Zweifel zu ziehen», betonte Weber.

(rr/sda)

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