Auf hohem Niveau
Stabile Asylzahlen im August
publiziert: Freitag, 7. Sep 2012 / 17:40 Uhr
Die Zahl der Gesuche von Menschen aus Syrien nahm im Vergleich zum Juli um 24 Prozent zu.
Die Zahl der Gesuche von Menschen aus Syrien nahm im Vergleich zum Juli um 24 Prozent zu.

Bern - Im August ist in der Schweiz ein Asylgesuch weniger als im Juli eingereicht worden - insgesamt 2788. Am meisten Gesuche kamen von Menschen aus Serbien, gefolgt von Eritrea, Nigeria und Mazedonien.

Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
4 Meldungen im Zusammenhang
Das Bundesamt für Migration (BFM) zeigt sich in seiner Mitteilung vom Freitag überzeugt, dass die neue Praxis für Gesuchsteller aus verfolgungssicheren osteuropäischen Ländern erste Wirkungen zeigt: Die Zahl der neuen Gesuche habe sich seither reduziert; über 230 Personen seien freiwillig ausgereist.

Für Menschen aus visumsbefreiten europäischen Staaten - Serbien, Mazedonien sowie Bosnien und Herzegowina - gilt seit dem 20. August ein beschleunigtes Verfahren: Wenn es nach der Anhörung keinen weiteren Abklärungsbedarf gibt, wird über den Asylantrag innerhalb von 48 Stunden erstinstanzlich entschieden.

Rückkehrhilfe und Reisegeld wurden für diese Personengruppen gestrichen. Wer nach einem negativen Entscheid nicht freiwillig ausreist, erhält in der Regel ein Einreiseverbot.

Seit dem 20. August seien 159 solcher 48-Stunden-Verfahren durchgeführt worden. Gleichzeitig seien 148 Gesuche zurückgezogen worden. Der teils grosse Anstieg der Gesuche aus diesen drei Ländern im August geht gemäss BFM auf die ersten drei Wochen des Monats zurück.

Mehr Gesuche aus Syrien

Die Zahl der Gesuche von Eritreerinnen und Eritreern ging im August um 23 Prozent zurück (342), diejenige von Personen aus Nigeria um 9 Prozent (261), und von Tunesiern wurden 23 Prozent weniger Gesuche eingereicht (134).

Hingegen nahm die Zahl der Gesuche von Menschen aus Syrien im Vergleich zum Juli um 24 Prozent zu: Sie haben 127 Gesuche eingereicht.

Weiter teilte das BFM mit, dass es in den ersten acht Monaten dieses Jahres 16'909 Asylgesuche erstinstanzlich erledigen konnte. Dies entspreche einer Steigerung von 38 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

(bert/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
2
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 2 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Wegen des Anstiegs der Asylgesuchszahlen sucht der ... mehr lesen 1
Aufgrund der hohen Zahlen neuer Asylgesuche steigen die Kosten für den Bund.
In den letzten beiden Augustwochen gingen aus den Balkanstaaten noch 70 Asylgesuche ein.
Bern - Die Einführung von Schnellverfahren für Asylsuchende aus Balkanstaaten zeigt gemäss ersten Zahlen offenbar Wirkung: ... mehr lesen 1
Bern - Die Schweizerische Flüchtlingshilfe (SFH) fordert einen sofortigen Rückschaffungsstopp von Asylsuchenden nach Ungarn. ... mehr lesen 1
Didier Burkhalter
48-Stunden-Entscheid für Asylbewerber aus sicheren Staaten.
Basel - Asylsuchende aus Ländern, die für die Schweiz kein Visum brauchen, sollen ab sofort einen Asylentscheid innert 48 ... mehr lesen 1
Lukrativer Kuchen
Der Kuchen den es im sozialen Netzwerk, in dem das gesamte Asylwesen auch untergebracht ist, zu verteilen gibt ist immens. Er ist zu lukrativ, dass man ohne zwingende Gründe den Sparhebel ansetzen kann. Zu viele "ArbeitnehmerInnen" partizipieren davon. Da spielt es doch keine Rolle was die Bevölkerung denkt, es "arbeiten" schliesslich nur gut(e)Menschen dabei.
Stabil !
Ebenso "stabil" bleiben die Ausgaben im Asylunwesen die der Steuerzahler zu tragen hat.
Immerhin ca. 1 Millarde die jährlich resultatlos und unnötig versenkt wird im Asylunwesen.
Viel Geld, das bestimmt anderswo dringender benötigt würde als für diesen Asylunsinn.
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
Die Kosten der Sozialhilfe sind stark gestiegen.
Die Kosten der Sozialhilfe sind stark gestiegen.
Kosten seien explodiert  Bern - Wenige Monate vor den Wahlen greift die SVP auf ein Steckenpferd zurück und legt ein Papier zur Sozialhilfe vor. Die Kosten seien explodiert, die Einwanderung lasse sie weiter steigen und die SKOS stehe unter der Fuchtel von Sozialromantikern, heisst es darin. 
Alleinerziehende stark von Armut betroffen Bern/Luzern - Alleinerziehende Mütter und Väter stossen laut einer neuen Studie oft an ihre Grenzen - ...
Alleinerziehende haben es nicht leicht.
Jedes zehnte Kind  Berlin - Das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF hat Regierungen und Konfliktparteien in aller ...  
Gewalt und Instabilität darf nicht als normalen Teil ihres Lebens angesehen werden - diese Erfahrung darf sich nicht verfestigen.
In Schulungen lernt eine World Vision-Mitarbeitende Kindern, wie diese sich vor Cholera schützen können.
World Vision Hiobsbotschaft für das jüngste Land der Welt  Die schlechten Nachrichten aus dem Südsudan reissen nicht ab. Nun ist auch die ...  
Titel Forum Teaser
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3126
    In... vielen westlichen Ländern hat man sich mittlerweile an ein hohes Mass ... Mi, 17.06.15 11:38
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3126
    "Doch auch die Zahl der Straftaten insgesamt ging zurück" Mit kosequenten Abschiebungen dürfte die Kriminalität noch um einiges ... Mo, 23.03.15 13:17
  • Kassandra aus Frauenfeld 1376
    Auf das Leben sollten wir uns konzentrieren! sWas nützt mir ein Gott, wenn ich im Ascheregen des Vesuvs ersticke ... Sa, 14.03.15 10:40
  • Cataract aus Zürich 33
    So ein Schwachsinn.... E-Zigaretten unter das Tabakgesetzt zu stellen wäre gleich blöd, wie ... Do, 05.02.15 18:19
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3126
    Die... Asylbewerber können in jedem Land einen Asylantrag stellen, z.B. in ... Mi, 14.01.15 13:01
  • Kassandra aus Frauenfeld 1376
    Die Musen sterben! Es wäre ja eine schöne Sache, wenn alle Waren der Welt überall frei ... Sa, 22.11.14 20:28
  • LinusLuchs aus Basel 95
    Demokratie im Niedergang? Ihre Überlegungen finde ich absolut plausibel und sehr spannend, ... Sa, 22.11.14 11:32
  • Kassandra aus Frauenfeld 1376
    Kapitalismus im Niedergang? Ich möchte mich mal nur auf den Schluss ihres Beitrages konzentrieren, ... Fr, 21.11.14 18:36
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
MI DO FR SA SO MO
Zürich 16°C 25°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Basel 12°C 25°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
St.Gallen 18°C 27°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Bern 14°C 30°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Luzern 16°C 30°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Genf 15°C 33°C sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos sonnig und wolkenlos
Lugano 19°C 28°C leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig leicht bewölkt, ueberwiegend sonnig
mehr Wetter von über 6000 Orten