Stabile Lage bei Kriminalität und Verkehrsdelikten
publiziert: Donnerstag, 16. Mrz 2006 / 14:54 Uhr

Luzern - Die Sicherheitslage im Kanton Luzern ist stabil. Zu diesem Schluss kommt die Kantonspolizei in der Statistik 2005. Die Zahl der Unfälle blieb gleich, jene der Kriminaldelikte ging gar zurück. Doch die Gewaltbereitschaft nimmt weiter zu.

Bei der häuslichen Gewalt verzeichnete die Polizei 2005 im Schnitt 1,4 Interventionen pro Tag.
Bei der häuslichen Gewalt verzeichnete die Polizei 2005 im Schnitt 1,4 Interventionen pro Tag.
19 006 Straftaten registrierte die Luzerner Kriminalpolizei im letzten Jahr, rund 1700 oder gut 8 Prozent weniger als 2004. Vor allem die Zahl der Einbruchdiebstähle geht zurück, was die Polizei unter anderem darauf zurückführt, dass deutlich weniger sogenannte «Kriminaltouristen» ihr Unwesen treiben.

Mit Besorgnis stellt die Polizei aber eine Zunahme jener Delikte fest, bei denen Gewalt im Spiel ist. Bei der häuslichen Gewalt verzeichnete die Polizei 2005 im Schnitt 1,4 Interventionen pro Tag. Auch die Zahl der Gewaltdelikte von Jugendlichen nahm zu.

Komplexe Wirtschaftskriminalität

Immer komplexer werden die Fälle von Wirtschaftskriminalität. Aus Kapazitätsgründen muss sich die Polizei dort aber beschränken, wie auch im Kampf gegen harte Drogen. Ein Erfolg sei hingegen die Aktion Greenfire gegen Cannabismissbrauch.

Auf den Luzerner Strassen wurden im letzten Jahr 2119 Unfälle verzeichnet, gleich viele wie im Vorjahr. Leicht gestiegen ist aber die Zahl der Verletzten auf 1195 (2004: 1139) und der Toten auf 9 (8). Häufigste Unfallursachen waren Unachtsamkeit und zu schnelles Fahren.

Erfreulich ist für die Polizei, dass die neue Promillegrenze beim Alkohol offenbar Wirkung zeigt. Seit deren Einführung ging die Zahl der Unfälle, bei denen Alkohol im Spiel war, um fast einen Viertel zurück.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit ...
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen 3
350 ausländische Campierer  Bern - Seit einigen Tagen campieren mittlerweile rund 350 ausländische Fahrende im bernischen Witzwil. Die Anwohner beklagen sich über Lärm, Dreck ... mehr lesen  
Trotz Anwesenheit des Sicherheitspersonals verlaufe der Aufenthalt der Fahrenden aber nicht konfliktfrei, schreibt der Kanton. (Symbolbild)
Die Ehe der Eltern hat einen erheblichen Einfluss auf die Psyche von Kinder und Teenager.
Einkommen weniger wichtig  Kinder verheirateter Eltern haben mehr Selbstvertrauen und sind glücklicher, egal wie hoch das ... mehr lesen  
Falsche Sichtweise  Selbst wenn sie hohe Steuerabgaben leisten müssen, leben reiche Amerikaner grösstenteils weiter in ihren angestammten Bundesstaaten und ziehen nicht in eine andere US-Region mit ... mehr lesen
In den vergangenen Jahre haben von knapp 500'000 Einkommensmillionären nur 12'000 pro Jahr den Bundesstaat gewechselt.
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 34°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 17°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 20°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten