Stadt Bern schliesst 2002 mit schwarzen Zahlen
publiziert: Montag, 3. Mrz 2003 / 13:01 Uhr

Bern - Die Stadt Bern schreibt zum dritten Mal in Folge schwarze Zahlen: Die Rechnung 2002 schliesst bei einem Aufwand und einem Ertrag von je 1 Milliarde Franken ausgeglichen ab.

Wern.
Wern.
Der Abschluss resultiert nach einer weiteren Abschreibung des altrechtlichen Bilanzfehlbetrags um 15,0 Mio. auf 252,1 Mio. Franken. Gemäss der Vorgabe des Kantons muss die Stadt Bern diese Bilanzfehlbeträge aus den Jahren 1990 bis 1998 bis 2015 vollständig abschreiben.

Gespart beim Aufwand wurde unter anderem beim Personal und den Fürsorgebeiträgen. Gleichzeitg nahm die Stadt Bern 2,1 Mio. Franken mehr Steuern ein als budgetiert. Der Selbstfinanzierungsgrad aus Abschreibungsmitteln betrug 86,3 Prozent bei Nettoinvestitionen von 52,0 Mio. Franken.

Die Stadt Bern habe damit für den Moment den Kopf aus der Schlinge gezogen, sagte Finanzdirektorin Therese Frösch vor den Medien. Im Hinblick auf eine dauerhafte ausgeglichene Stadtfinanzen seien aber weitere Verbesserungen für die Stadt bei der Abgeltung der Zentrumslasten notwendig.

(bert/sda)

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