Stadt Bern will kein Islam-Zentrum im Wankdorf
publiziert: Freitag, 1. Jun 2007 / 17:03 Uhr / aktualisiert: Freitag, 1. Jun 2007 / 21:52 Uhr

Bern - Die Stadt Bern sieht keine Möglichkeit für den Bau eines Islam-Zentrums. Die klaren Vorgaben an den Nutzungsmix auf dem Wankdorf-Areal liessen dafür keinen Raum, teilte der Gemeinderat mit.

Kein Platz für ein Islam-Zentrum im Wankdorf.
Kein Platz für ein Islam-Zentrum im Wankdorf.
1 Meldung im Zusammenhang
Auch anderswo in der Stadt Bern sehe sie keine Möglichkeit, sagte die zuständige Gemeinderätin, Barbara Hayoz (FDP) auf Anfrage zu einer Mitteilung der Stadt. Der Gemeinderat unterstütze den interkulturellen Dialog, beispielsweise mit dem geplanten Bau eines Hauses der Religionen. Dafür hatte die Stadt im April die Baubewilligung erteilt.

Der Gemeinderat wird daher auf die ersten, unverbindlichen Anfragen des Dachverbands der Bernischen Muslimvereine für ein eigenes Zentrum nicht weiter eintreten.

Die Muslimvereine planten, auf einer Fläche von 23'000 Quadratmetern ein Museum über den Islam, eine Moschee, ein Kongresszentrum, Büros und ein Viersternehotel zu bauen. Gekostet hätte das Grossprojekt 60 bis 80 Millionen Franken.

Den Entscheid noch nicht kommentieren wollte der Initiant des Projekts, Farhad Afshar. Er habe vom Gemeinderat noch keinen Bescheid erhalten und wolle zunächst abwarten, wie er diesen begründe, sagte Afshar auf Anfrage. Der islamische Kantonalverband Bern, UMMA, nahm den Entscheid mit Bedauern zur Kenntnis.

Statt für ein Islam-Zentrum reservierte die Stadtregierung die zwei Baufelder im Wankdorf für ein neues regionales Spitalzentrum der Spitalnetz AG. Diese will zunächst eine Machbarkeitsstudie ausarbeiten lassen.

(smw/sda)

Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - In Bern gibt es Pläne für ein ... mehr lesen
Als Standort steht das ehemalige Schlachthofareal im Norden der Stadt Bern in Aussicht.
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für ... mehr lesen   3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
353 Millionen Franken für den Asylbereich  Bern - Der Nationalrat hat am Dienstag die Staatsrechnung 2015 sowie die Nachtragskredite zum ... mehr lesen   1
Mit 124 zu 64 Stimmen genehmigte die grosse Kammer den Bundesbeschluss über den Nachtrag I zum Voranschlag 2016.
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 11°C 15°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Basel 11°C 18°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt trüb und nass
St. Gallen 11°C 12°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Bern 11°C 16°C wechselnd bewölkt, Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Luzern 12°C 14°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen trüb und nass
Genf 13°C 18°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wolkig, aber kaum Regen bedeckt, wenig Regen
Lugano 15°C 17°C bedeckt mit Gewitternleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter gewitterhaft
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten