Stadt Genf bleibt in rot-grüner Hand
publiziert: Sonntag, 4. Mai 2003 / 21:00 Uhr

Genf - In der Stadt Genf verteidigen die linksgrünen Parteien ihre klare Mehrheit in der Stadtregierung. Den einzigen bürgerlichen Sitz in der fünfköpfigen Exekutive sichern sich wiederum die Liberalen.

Siegerlächeln: Der Sozialist Manuel Tornare erzielt in Genf das beste Resultat.
Siegerlächeln: Der Sozialist Manuel Tornare erzielt in Genf das beste Resultat.
Die linksgrünen Parteien, die im Gegensatz zur bürgerlichen Entente geeint mit einer gemeinsamen Liste angetreten waren, brachten in der Stadt Genf ihre vier Kandidaten problemlos durch. Das Spitzenresultat erzielte Manuel Tornare (SP, bisher, 18 536 Stimmen).

Bereits an zweiter Stelle folgt Nationalrat Patrice Mugny (17 647 Stimmen), der für die Grünen den zurückgetretenen Alain Vaissade ersetzt. Mugny platzierte sich noch vor den Bisherigen Christian Ferrazino (Linksallianz, 16 930 Stimmen) und André Hediger (PdA, 14 717 Stimmen).

Als einziger bürgerlicher Kandidat schaffte der Bisherige Pierre Muller (11 550 Stimmen) von den Liberalen den Sprung in die Stadtgenfer Regierung. Wie bereits vor vier Jahren scheiterte FDP-Kandidat Bernard Lescaze (11 179 Stimmen) nur knapp.

Die Freisinnigen scheiterten damit beim Versuch, den 1999 an das linksgrüne Bündnis verlorenen Sitz zurückzuerobern. Mit 5920 Stimmen verpasste CVP-Mann Guy Mettan die Wahl klar. Seine Partei war im Alleingang angetreten. Auf dem letzten Platz landete SVP-Herausforderer Eric Ischi (5508 Stimmen).

Nebsen der Stadt wurden in 44 Genfer Gemeinden die Exekutiven neu bestellt. Insgesamt bewarben sich 180 Kandidatinnen und Kandidaten um 137 Sitze. Die Stimmbeteiligung lag kantonsweit bei rund 42 Prozent, deutlich höher als vor vier Jahren (34 %).

Die Legislativen waren bereits am 2. März gewählt worden. In der Stadt Genf konnten die Linken und Grünen auch im Parlament mit 44 von 80 Sitzen die Mehrheit verteidigen.

(fest/sda)

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