Stadt Genf boykottiert «eigenen» Expo-02-Kantonaltag
publiziert: Freitag, 13. Sep 2002 / 15:21 Uhr

Neuenburg - Polemik um den Genfer Kantonstag an der Expo.02 vom Samstag. Die Genfer Stadtregierung beteiligt sich finanziell nicht am Anlass und will nicht daran teilnehmen. Die Expo-Leitung spricht von einem «Rundumschlag von erschreckendem Niveau».

Die Genfer Stadtregierung bleibt in Genf: Sie boykottiert den Expo-Kantonaltag vom Samstag.
Die Genfer Stadtregierung bleibt in Genf: Sie boykottiert den Expo-Kantonaltag vom Samstag.
Diese Woche hat Genfs Stadt-Präsident André Hediger (PdA) Klartext gesprochen: Die Exekutive der Stadt Genf werde am Genfer Kantonstag an der Expo.02 nicht offiziell teilnehmen. «Die Gemeinde beteiligt sich finanziell nicht am Kantonstag, darum gibt es auch keinen Grund hinzugehen», meinte Hediger. Der Bund habe bereits genug Steuergelder in die Expo gesteckt.

Laut Hediger war diese Entscheidung im Regierungs-Kollegium gefällt worden. Der Stadt-Präsident gewinnt der Expo kaum etwas Gutes ab. Ausser der Architektur auf einigen Arteplages gebe es an der Landesausstellung nichts Interessantes. «Ich war noch nicht an der Expo und werde sie auch nicht besuchen», sagte Hediger.

Die Expo-Leitung ihrerseits bedauert die Aussagen Hedigers. «Das ist ein Rundumschlag von eher erschreckendem Niveau», sagte Expo-Infochef Tony Burgener gegenüber der Nachrichtenagentur sda. «Wie kann man die Expo kritisieren, ohne sie gesehen zu haben? Dies wirft ein schales Licht auf einen Politiker», so Burgener.

Laut Burgener ist die Expo-Stimmung in Genf besser geworden. So sollen 13 Prozent der Genfer Schüler die Landesausstellung besucht haben und auch der Einzelverkauf der Tickets laufe im Calvin-Kanton gut. Der Genfer Bettag (Jeûne genevois) von letzter Woche sei fast schon ein vorgezogener Kantonstag gewesen, mit mindestens 3000 Genferinnen und Genfern auf den Arteplages.

(gä/sda)

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