Stadt Zürich sucht Entlastung der Spital-Notfallstationen
publiziert: Freitag, 6. Mrz 2009 / 15:46 Uhr

Zürich - Am Zürcher Stadtspital Waid ist dieser Tage eine Notfallpraxis eröffnet worden, in der Spital- und Hausärzte Hand in Hand arbeiten. Ziel sind eine Entlastung der Spital-Notfallstation, eine Aufwertung des Hausarztberufs und kürzere Wartezeiten für Patienten.

Die Notfallstationen sind überlastet. (Archivbild)
Die Notfallstationen sind überlastet. (Archivbild)
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Das neue Angebot wurde in Zürich den Medien vorgestellt. Tagsüber ist jeweils ein Spitalarzt in der Notfallpraxis präsent. Am frühen Abend übernimmt jeweils ein Hausarzt oder eine Hausärztin den Dienst. Ab 22.30 Uhr ist nur noch die Spital-Nofallstation offen.

Auch nach der Eröffnung der Notfallpraxis bleibt die Spital-Notfallstation in Betrieb. Ankommende Patienten werden je nach ihrem Zustand der einen oder anderen zugewiesen. Die Spital-Notfallstation wird damit von Bagatellfällen entlastet.

Die 40 beteiligten Hausärztinnen und Hausärzte gelten mit dem Einsatz in der Notfallpraxis ihren gesetzlich vorgeschriebenen Notfalldienst ab. Sie können ihre Praxis weiterführen, brauchen aber nicht mehr rund um die Uhr einsatzbereit zu sein. Sie profitieren damit von geregelten Arbeitszeit und besseren Austauschmöglichkeiten mit anderen Ärzten.

Die Notfallpraxis wird vorerst zwei Jahre lang als Pilotversuch betrieben und wissenschaftlich begleitet. Die Stadt hat 1,9 Millionen Franken vorgeschossen, die sie aber verzinst zurück haben will. Die Praxis müsse selbsttragend werden, sagte Stadtrat Robert Neukomm.

(fest/sda)

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