Affäre Müller
Stadtammann Geri Müller werden die Ressorts entzogen
publiziert: Dienstag, 2. Sep 2014 / 16:38 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 2. Sep 2014 / 17:42 Uhr
Müller wollte das Amt behalten, verliert aber nun alle Kompetenzen als Stadtammann.
Müller wollte das Amt behalten, verliert aber nun alle Kompetenzen als Stadtammann.

Baden AG - Geri Müller will Stadtammann von Baden AG bleiben. Der Stadtrat bedauert diesen Entscheid. Er hatte Müller nahegelegt, das Amt im Interesse der Stadt und der laufenden Geschäfte aufzugeben. Müllers Ressorts werden neu aufgeteilt.

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In den Augen der Badener Stadtregierung haben das öffentliche Interesse, die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Führung und das Image der Stadt mehr Gewicht als die persönlichen Interessen des 53-jährigen Müller, hiess es in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Badener Stadtregierung entschied am Dienstag, dass Vizeammann Markus Schneider vorübergehend die Ressorts führen wird und diese später unter den übrigen Regierungsmitgliedern aufgeteilt werden sollen.

In den Augen der Badener Stadtregierung haben das öffentliche Interesse, die Glaubwürdigkeit der öffentlichen Führung und das Image der Stadt mehr Gewicht als die persönlichen Interessen von Geri Müller (Grüne), wie es in einer Mitteilung hiess.

Müller kann nur die ihm per Gesetz zugeordneten Funktionen behalten. Den Beschluss begründete der Stadtrat mit seiner Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Indem Müllers Ressorts neu zugeteilt werden, soll die Geschäftsführung sichergestellt werden.

Der 53-jährige Politiker - Müller ist auch Nationalrat - teilte am Dienstag der Stadtregierung mit, dass er im Amt bleiben wolle. Die bürgerlichen Parteien in Baden hatten ihn zum Rücktritt aufgefordert.

 

(fest/sda)

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