Biel und Lausanne zahlen am meisten
Städte verzeichnen mehr Sozialhilfebezüger
publiziert: Dienstag, 28. Aug 2012 / 10:57 Uhr
Der Negativ-Trend geht weiter.
Der Negativ-Trend geht weiter.

Bern - 13 Schweizer Städte mussten letztes Jahr für 1 Prozent mehr Sozialhilfebezügerinnen und -bezüger aufkommen. Die Unterschiede sind jedoch gross. Sieben Städte verzeichneten steigende Fallzahlen, in sechs gab es kaum zustätzliche Fälle.

7 Meldungen im Zusammenhang
Biel und Lausanne richten nach wie vor am meisten Sozialhilfe aus. Damit bestätigte sich 2011 die Trendwende, die ein Jahr zuvor eingesetzt hatte: Nach mehreren Jahren mit sinkenden Quoten mussten die grossen Schweizer Städte wieder mehr Sozialhilfeleistungen zahlen. Dies zeigt die am Dienstag publizierte Statistik der Städteinitiative Sozialpolitik.

Weiterhin sind vor allem Alleinstehende mit tiefem Bildungsniveau und alleinerziehende Eltern auf Unterstützung angewiesen. In Biel bezogen über 46 Prozent der Haushalte mit nur einem Elternteil Sozialhilfe, in Lausanne war es ein Drittel. Auch Jugend ist ein Armutsrisiko: Je nach Stadt waren zwischen 26 und 35 Prozent der unterstützten Personen weniger als 18 Jahre alt.

Wegen der guten Konjunktur hatte die Revision der Arbeitslosenversicherung, die seit April letzten Jahres in Kraft ist, geringere Auswirkungen als erwartet. Gemäss der Städteinitiative stehen zwischen 5 und 15 Prozent der neuen Fälle im Zusammenhang mit der Gesetzesänderung.

(bg/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
1
Forum
Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von einer Leserin oder einem Leser kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Bern - Die Zahl der Menschen, die die Sozialhilfe brauchen, um finanziell über die Runden zu kommen, ist im Jahr 2011 erneut ... mehr lesen 2
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Sozialhilfebeziehenden um 2,2 Prozent an.
Laut Schneider-Ammann dürfte die Sanierung - bei einer Arbeitslosenrate von 3,2 Prozent - rund zehn Jahre dauern. (Symbolbild)
Versicherungen Bern - Auch Grossverdiener sollen mit einem Solidaritätsprozent zur Sanierung der ... mehr lesen
Berlin/Brüssel - Die Schweiz gehört zu einer kleinen Gruppe von Ländern, in denen sich die Bildungs- und Berufschancen der Jugendlichen in den letzten Jahren nicht ... mehr lesen
In der Schweiz haben sich die Bildungs- und Berufschancen der Jugendlichen in den letzten Jahren nicht verschlechtert. (Symbolbild)
Die Rückerstattungspflicht der Heimatkantone soll abgeschafft werden.
Bern - Für die Sozialhilfe ihrer ... mehr lesen 1
Bern - Die Sozialkommission des Nationalrats (SGK) möchte, dass die Kantone ihre Praktiken in der Sozialhilfe harmonisieren. Sie hat mit 16 zu 4 Stimmen eine Kommissionsmotion beschlossen, die ein schlankes «Rahmengesetz für Sozialhilfe» fordert. mehr lesen  2
Weitere Artikel im Zusammenhang
Bern - Die Wirtschafts- und Währungskrise geht auch an der Schweiz nicht spurlos vorbei. Das geht aus einer Umfrage der Zeitung ... mehr lesen 3
Neu ist die Zunahme von Sozialfällen bei Personen, die erst Mitte 40 sind und keine Jobs mehr finden.
Neuenburg - Drei Prozent der Schweizer Bevölkerung sind auf Sozialhilfe angewiesen. Diese Sozialhilfequote verharrte 2009 und 2010 auf dem gleichen Niveau. Dabei verlief die Entwicklung aber je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich. mehr lesen  2
Wer...
bezieht denn hier Fürsorgegelder? Ich habe 25 Jahre ununterbrochen in der gleichen Firma gearbeitet (hätte nochmals 20 Jahre dort arbeiten können) und dann den Job verloren wegen übelsten nachgewiesenen Verleumdungen, Dokumentefälschung und Beschimpfungen seitens der Behörden BfM/BVG und Migrationsamt TG. Hatte nie Betreibungen, Steuerschulden etc. was durch Dokumente belegt ist. Ich erhalte folgendes Arbeitslosengeld nach 25 Jahren lückenlosem Einzahlen und nach 24 Monaten unverschuldeter Arbeitslosigkeit: 0 Fr. Arbeitslosengeld, Sozialhilfe 0 Fr. Also, wer bezieht hier Sozialhilfe?
Gemeinnützige internationale Hilfsorganisation
Plan Interntional ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für ...
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 16
Die Fluchtroute auf der Seestrecke zwischen Nordafrika ...
Erschreckende Zahlven von der UNO  Berlin - Bei Bootsunglücken im zentralen Mittelmeer sind in der zurückliegenden Woche nach UNO-Angaben wahrscheinlich mindestens 880 Flüchtlinge umgekommen - und damit weit mehr als ohnehin schon befürchtet. mehr lesen 
Dutzende Flüchtlinge vermisst Rom - Bei einem erneuten Bootsunglück im Mittelmeer sind dutzende Flüchtlinge ums Leben gekommen. Die italienische Marine ... 2
Die italienische Marine hat 130 Flüchtlinge gerettet.
Amnesty International berichtet  Kabul - Die Zahl der Binnenflüchtlinge hat sich wegen des Kriegs in Afghanistan in nur drei Jahren mehr als ... mehr lesen  
Afghanische Binnenflüchtlinge vegetierten unter «abscheulichen Bedingungen gerade so am Rande des Überlebens dahin». (Symbolbild)
Weltweit mussten im vergangenen Jahr rund 8,6 Millionen Menschen innerhalb des eigenen Landes fliehen. (Symbolbild)
Binnenflüchtlinge vor allem im Nahen Osten London - Fast 41 Millionen Menschen sind weltweit vor Krieg und Gewalt im eigenen Land auf der Flucht. Alleine im vergangenen ... 1
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 18°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Basel 20°C 25°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
St. Gallen 17°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Bern 18°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Luzern 18°C 24°C vereinzelte Gewitterleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt, Regen Wolkenfelder, kaum Regen
Genf 20°C 24°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft Wolkenfelder, kaum Regen
Lugano 21°C 27°C gewitterhaftleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig gewitterhaft vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten