Städte wollen mehr Geld für Agglomerations-Verkehr
publiziert: Dienstag, 22. Mai 2007 / 17:57 Uhr

Bern - Die Schweizer Städte sind erfreut, dass der Bund sich endlich an den Kosten des Agglomerationsverkehrs beteiligt. Die im Infrastrukturfonds vorgesehenen sechs Milliarden Franken seien aber äusserst knapp bemessen.

85 bis 90 Prozent aller Verkehrsstaus in der Schweiz entstehen in den Agglomerationen.
85 bis 90 Prozent aller Verkehrsstaus in der Schweiz entstehen in den Agglomerationen.
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Von dem Geld für den Agglomerationsverkehr sind 2,5 Mrd. Franken bereits für 23 dringende Projekte verplant, wie Marcel Guignard, der Präsident des Schweizer Städteverbands, an einer Tagung in Bern laut Redetext sagte. Den verbleibenden 3,5 Milliarden stünden Investitionswünsche von rund 20 Milliarden gegenüber.

Auch wenn nicht aus allen Wünschen konkrete Projekte würden, zeige sich schon heute, dass die Mittel knapp seien. Aus dem Infrastrukturfonds dürfe deshalb kein Geld für nationale Projekte des öffentlichen Verkehrs abgezweigt werden.

Guignard betonte die Dringlichkeit von Investitionen in den Agglomerationen: 85 bis 90 Prozent aller Verkehrsstaus in der Schweiz entstünden hier. Da der Bund sich bisher im Wesentlichen auf den Ausbau des nationalen Verkehrsnetzes konzentrierte, gibt es laut Städteverband in den Agglomerationen grossen Nachholbedarf.

Staus, überfüllte Züge, Lärm und Luftbelastung

Dem pflichtete auch Hans Werder, Generalsekretär des Eidg. Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) bei. Schon heute gebe es Staus, überfüllte Züge, zu viel Lärm und zu hohe Luftbelastung, sagte er. Die Situation werde sich zuspitzen, wenn nicht rechtzeitig gehandelt werde.

An der Tagung in Bern wurden über 100 Politiker und Kadermitarbeiter über den Infrastrukturfonds informiert. Ab Januar 2008 schüttet der Bund daraus insgesamt 20 Milliarden Franken aus. Das Geld fliesst - neben dem Agglomerationsverkehr - in den Bau von Nationalstrassen und Hauptstrassen in Berg- und Randregionen.

(smw/sda)

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