Städteinitiative: Asyl Suchende rückkehrfähig halten
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 17:20 Uhr

Freiburg - Mit Ausbildung und Arbeitsmöglichkeiten will die Städteinitiative Sozialpolitik die Asyl Suchenden zu einer Rückkehr in ihre Heimat fähig erhalten. Dies sei sinnvoller, als Flüchtlinge mit Arbeitsverboten von der Fürsorge abhängig zu machen.

"Arbeit" für Asylbewerber.
"Arbeit" für Asylbewerber.
Arbeitsverbote verurteilten die Asyl Suchenden zum Nichtstun. Wer länger nicht arbeite, verliere die Eigeninitiative, könne krank werden oder kriminell. Umgekehrt trügen Bildung und Arbeit zur Integration bei, teilte die Städteinitiative an ihrer Frühjahrskonferenz in Freiburg mit.

Die Städteinitiative fordert darum, dass für Flüchtlinge diesselbe Maxime wie für Schweizer gelte: Arbeit statt Fürsorge. Weil der Arbeitsmarkt nicht Stellen für alle habe, soll der Bund Programme mitfinanzieren, forderte der Präsident der Städteinitiative, der Luzerner Sozialdirektor Ruedi Meier.

Die Programme sollten den Asyl Suchende eine sinnvolle Tätigkeit im öffentlichen Interesse ermöglichen.

Eine weitere Forderung ist die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Es reiche nicht aus, sie nur die Volksschule beenden zu lassen, sagte die ehemalige Sozialdirektorin der Stadt Bern, Ursula Begert. Diese jungen Menschen brauchten eine berufliche Ausbildung, die ihnen auch eine Zukunft im Herkunftsland ermögliche.

Asylfragen seien komplex und könnten nicht auf die Schnelle gelöst werden, hiess es weiter. Um eine bestmögliche Koordination zwischen allen Akteuren zu erreichen, soll die Tripartite Agglomerationskonferenz (TAK) sich des Themas annehmen, fordert die Städteinitiative. In der TAK sind Bund, Kantone und Agglomerationen vertreten.

Der Städteinitiative Sozialpolitik gehören die Sozialvorsteher von mehr als 40 Schweizer Städten aus allen Sprachregionen an. Die Organisation gehört zum Schweizerischen Städteverband.

(bert/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Schritt für Schritt die besten Angebote erhalten.
Schritt für Schritt die besten Angebote ...
Publinews Heutzutage ist es nicht sonderlich leicht, die Reinigung vom Fach machen zu lassen. Hinzu kommt, dass man gerade mit einer eigenen Firma oder aber auch einem einfachen Bürokomplex kann man sich an einen Fachmann wenden, der einiges zu bieten hat. mehr lesen  
Publinews    Wenn man von optimaler Begleitung von Schulkindern spricht, denken wohl die wenigsten Menschen an einen Schulthek. Der ... mehr lesen  
Einschulung.
Hohes Verlustrisiko aufgrund der hohen Volatilität.
Trends für 2019  Geht es um Trends der digitalen Devisen für 2019, rangiert der Bitcoin ganz vorn. Auch Ethereum, Bitcoin Cash und Ripple stehen hoch ... mehr lesen  
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, will ein überparteiliches Komitee aus den Reihen der SVP, CVP und EDU das Referendum ergreifen. mehr lesen   3
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mo Di
Zürich 7°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 8°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 6°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 6°C 21°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 9°C 23°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 16°C 22°C wolkig, aber kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig vereinzelte Gewitter
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten