
Bern - Im Ständerat haben sich die Waidmänner durchgesetzt. Wolf, Luchs und Bär sollen künftig abgeschossen werden dürfen, wenn sie den Jägern das Wild wegfressen. Mit 17 zu 15 Stimmen hat er drei bereits vom Nationalrat überwiesene Motionen mit diesem Begehren angenommen.
Umstritten war jedoch die Forderung, dass Grossraubtiere auch geschossen werden können, wenn sie «eine angemessene jagdliche Nutzung der Wildbestände verunmöglichen», wie es in einer der Motionen heisst. Die Jäger vor Jagdeinbussen schützen wollte die Kommission Umwelt, Raumplanung und Energie jedoch nicht. «Es gibt kein Recht auf gleichbleibende Jagderträge», sagte Diener.
Leuthard hält Jägern die Stange
Unterstützt vom Bundesrat machte sich eine Minderheit jedoch für eine weitere Lockerung des Schutzes von Bär, Luchs und Wolf stark. «Es kann doch nicht sein, dass eine Tierart so viel Einfluss bekommt, dass Reh und Gämse gefährdet sind», sagte der Walliser CVP-Vertreter Imoberdorf.
Auch Umweltministerin Doris Leuthard schlug sich auf die Seite der Jäger: Der Bundesrat begrüsse zwar den hohen Schutzstatus der Grossraubtiere, sagte sie. Diese hätten aber in den letzten Jahren stark zugenommen und mit ihnen auch die Konflikte mit Landwirten und Jägern. Sie erklärte sich bereit, das Anliegen im Rahmen der internationalen Verpflichtungen in der Jagdverordnung umzusetzen.
Grossraubtiermanagement verlangt
Ebenfalls angenommen hat der Ständerat eine von der Kommission abgeänderte Motion, die Kosten für Herdenschutzhunde dem Bund aufbürden und die Haftung neu regeln wollte. Nach dem Willen der kleinen Kammer soll vorerst ein Bericht zur längerfristigen Finanzierung der Herdenschutzmassnahmen und die Haftungsfrage erarbeitet werden.
Der Ständerat verlangt vom Bundesrat auch ein langfristiges und international abgestimmtes Grossraubtiermanagement. Eine entsprechende Motion überwies er stillschweigend. Auch diese beiden Vorstösse hatte der Nationalrat bereits akzeptiert.
(ht/sda)
Wenn Tiere sich untereinander Jagen ist es was anderes und entspricht dem natürlichen Natur-Kreislauf.
Aus purer Gewohnheit essen viele Leute Wild oder eben Fleisch. Viele sind damit aufgewachsen und ihnen ist nicht wirklich klar, das ein echtes Leben dahintersteht. Sie konsumieren nur noch.
Wäre gut, wenn jeder Konsument das Tier vorher lebend sehen würde und es selbst erlegt.
Ob es wohl dann noch so gut schmeckt?
Ich esse seit vielen Jahren kein Fleisch mehr, nicht nur wegen der Tiere, sondern auch weil ich mich seit dem viel besser fühle.
Es fehlt mir an nichts und gut würzen kann man auch andere Lebensmittel, damit sie gut schmecken. Die Beilagen schmeckten mit der Zeit immer besser.
Jeder muss es aber für sich selbst entscheiden, was er mit seiner eigenen Gesundheit macht, indem er Fleisch ist, welches den Darm auf Dauer auch belastet.
Wo liegt denn also das Problem? In diesem Forum wird gejammert und geklagt, dass wir halt etwas Strom sparen sollten, dann reichen auch die alternativen Energien für uns alle. Wenn ich das richtig verstanden habe, was ich in den letzten Tagen so gelesen habe, wäre es erwünscht, wenn wir alle Ausländer, ebenfalls die Secondos, ausschaffen, damit sie in ihrem ursprünglichen Heimatland Energie brauchen.
Ich selber esse kein Wild, ich mag nur die Beilagen dazu und bestelle ein Schnitzel. Aber weshalb können wir uns denn nicht auch hier einschränken und etwas weniger Wild konsumieren. Mal ganz ehrlich, finden Sie dieses Fleisch denn so köstlich oder essen Sie nur Wild, weil die Beilagen super sind?
Den Hund soll ich jetzt auch noch bezahlen helfen... Ich gehe diesen Sommer auf eine Alp und nehme einen lieben Schäfer gleich mit nach Hause.
Und dass mir jetzt niemand schreibt, es gebe eben gute und böse Tiere. Nein, es gibt nur gute Tiere.
- jorian aus Gretzenbach 1170
Pro EU Nein pro EU ist kein Kriterium, die Zensur ist ein Kriterium! gestern 20:00 - keinschaf aus Henau 1513
Sisyphos Die meisten Mannschaften fallen da schon weg, wenn Pro-EU für Sie ein ... gestern 18:06 - jorian aus Gretzenbach 1170
keinschaf Ich werde auch des öfteren zensuriert. Ich nehme mal an, dass die ... gestern 18:02 - keinschaf aus Henau 1513
Sehr geehrter Zensor Offenbar ist der Zensor in diesem Forum äusserst parteiisch, was auch ... gestern 17:50 - jorian aus Gretzenbach 1170
Dober wetscher marija Ich bin für eine offene Gesellschaft. Es gibt allerdings Menschen die ... gestern 17:49 - Kassandra aus Frauenfeld 729
Da läuft etwas ganz und gar daneben! Silvia Schenker schreibt: "Die Abschaffung des Botschaftsverfahrens ... gestern 17:33 - Kassandra aus Frauenfeld 729
Keiner will die Abfälle, jeder aber Strom! Heute in der NZZ: "Wenig Jubel löst hierzulande die langwierige Suche ... gestern 17:29 - Kassandra aus Frauenfeld 729
Genau Das kann ich voll unterschreiben: "Manchmal habe ich schon den ... gestern 17:20
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