Ständerat: Neuenburger SP mit Doppelkandidatur
publiziert: Montag, 22. Okt 2007 / 20:49 Uhr

Neuenburg - Auf Hochtouren laufen die Gespräche der Parteien in den acht Kantonen, in denen es zu einem zweiten Wahlgang für den Ständerat kommt. Erste Entscheide darüber, wer im November noch einmal antritt, sind bereits gefallen.

Pierre Bonhôte kandidiert neben Gisèle Ory für den Ständerat.
Pierre Bonhôte kandidiert neben Gisèle Ory für den Ständerat.
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Die Neuenburger SP schickt sowohl Gisèle Ory wie auch Pierre Bonhôte in den zweiten Durchgang der Ständeratswahl. FDP-Kandidat Didier Burkhalter (FDP) hatte zuvor bereits erklärt, erneut anzutreten. Somit bahnt sich ein spannender Dreikampf an.

Offen ist, ob SVP-Kandidat Yvan Perrin auch erneut antritt. Er war im ersten Wahlgang knapp hinter Bonhôte gelandet. Die SVP will ihren Entscheid bis am Dienstagmittag fällen.

Alain Berset bestätigt

Im Kanton Freiburg wird der SP-Ständerat Alain Berset in stiller Wahl bestätigt. Der Freiburger FDP-Politiker Jean-Claude Cornu gab am Nachmittag seinen Verzicht für einen zweiten Wahlgang bekannt.

Cornu war im ersten Wahlgang dem Sozialdemokraten Berset deutlich unterlegen. Der SP-Politiker hatte das absolute Mehr zwar ebenfalls verfehlt. Mangels Konkurrenz zieht Berset nun doch in die kleine Kammer ein.

Riklin und Aeschbacher nicht mehr dabei

In Zürich treten Kathy Riklin (CVP) und Ruedi Aeschbacher (EVP) zum zweiten Wahlgang am 25. November nicht wieder an.

Grund dafür sei der dringende Wunsch der Beteiligten, sich auf eine der beiden verbleibenden Mitte-Links-Kandidatinnen zu verständigen, sagte CVP-Präsident Markus Arnold. Auch die EVP bestätigte den Rückzug ihres Kandidaten.

Im ersten Wahlgang wurde erst einer der beiden Sitze an den FDP-Nationalrat Felix Gutzwiller vergeben. Wer nun im zweiten Wahlgang gegen SVP-Kandidat Ueli Maurer antritt, wollen SP und Grünliberale bei gemeinsamen Gesprächen entscheiden.

Auch im Wallis kommt es zu einem zweiten Wahlgang, wenn SVP, FDP oder die Sozialdemokraten nochmals einen Kandidaten gegen den CSP-Mann René Imoberdorf ins Rennen schicken. Da aber die Kandidaten von FDP, SP und SVP deutlich hinter Imoberdorf zu liegen kamen, ist auch hier eine stille Wahl möglich.

(tri/sda)

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