Ständerat will Aktionärsrechte stärken
publiziert: Mittwoch, 8. Jun 2005 / 13:37 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 8. Jun 2005 / 14:10 Uhr

Bern - Die Vergütungen für die Verwaltungsräte und den Konzernchef von börsenkotierten Unternehmen sollen offengelegt werden.

Im Anhang zur Bilanz müssen alle Bezüge des Verwaltungsrates und des Beirates ausgewiesen werden.
Im Anhang zur Bilanz müssen alle Bezüge des Verwaltungsrates und des Beirates ausgewiesen werden.
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Der Ständerat hat den neuen Transparenzregeln im Aktienrecht mit 36 Stimmen bei 8 Enthaltungen zugestimmt. Im Anhang zur Bilanz haben die rund 300 an der Börse kotierten Publikumsgesellschaften alle Bezüge der einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrates und des Beirates auszuweisen. Bei den Mitgliedern der Geschäftsleitung müssen nur die Gesamtsumme und die Vergütung für den CEO veröffentlicht werden.

Mit 24 zu 19 Stimmen fügte der Ständerat auf Antrag von Eugen David (CVP/SG) die Vorschrift ein, dass Publikumsgesellschaften binnen zweier Jahre ihre Statuten mit Bestimmungen über die Festlegung der Entschädigungen des Verwaltungsrates ergänzen müssen. Damit sollen die Aktionärsrechte gestärkt werden.

Abgelehnt wurde dagegen mit 30 zu 9 Stimmen ein Antrag von Anita Fetz (SP/BS), die Vergütungen der Verwaltungsräte und Manager der Genehmigung durch die Generalversammlung zu unterstellen. Fetz hätte sich davon eine vorbeugende Wirkung gegen Lohnexzesse in den Teppichetagen der Publikumsgesellschaften versprochen.

(fest/sda)

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