Ständerats-Debatte zum Armeeleitbild XXI
publiziert: Dienstag, 12. Mrz 2002 / 15:09 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 12. Mrz 2002 / 15:26 Uhr

Bern - Der Ständerat hat das Armeeleitbild XXI Punkt für Punkt durchdiskutiert. Er befand die Armeereform als dringend, das Eintreten auf die Debatte war unbestritten. Der Ständerat wird allerdings erst am Mittwoch entscheiden, ob die RS von heute 15 auf 18, 20 oder 21 Wochen verlängert wird. 

Das Militär müsse in den Traditionen und den Regionen verankert bleiben, forderte Samuel Schmid, der sich für ein milizverträgliches Modell einsetzt.

Die Miliz stehe und falle mit den Milizkadern, sagte Schmid. Um die Miliz zu festigen, müsse sie im Ausbildungsbereich durch Profis entlastet werden. Junge Leute könnten nur in der Armee Führungs- und Sozialkompetenz erwerben. 

Im letzten Jahr hätten der Armee 35 Prozent der Unteroffiziere und 40 Prozent der Offiziere gefehlt. 40 Prozent der Studenten hätten sich von der Armee abgemeldet, sagte Schmid weiter.

Carlo Schmid (CVP/AI) forderte eine autonome, allein der Landesverteidigung verpflichtete Armee. Das Armeeleitbild zeuge von einer schleichenden Annäherung an die NATO. 

Kontrapunkte in der Debatte setzten nur Fritz Schiesser (FDP/GL) und Michel Béguelin (SP/VD). Schiesser wunderte sich über den Wunsch, «gewisse folkloristische Aspekte» wie den Train und Gebirgsbrigaden beibehalten zu wollen. Die Dienstpflicht sollte möglichst in jungen Jahren und am Stück geleistet werden können.

Béguelin votierte dafür, die Sicherheit zusammen mit den Nachbarn zu konstruieren. In der heutigen Weltlage genügte eine Armee von 50 000 statt den vorgesehenen maximal 220 000.   

(dev/sda)

.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 Millionen Franken aus der Radio- und Fernsehabgabe direkt unterstützt.
Private Radio- und Fernsehveranstalter werden mit 30 ...
57.5 Millionen Franken für entgangene Werbeeinnahmen  Bern - Die Coronavirus-Pandemie trifft die Medien hart. Ihre Werbeeinnahmen sind bereits drastisch gesunken. Aufgrund der besonderen Bedeutung der Medien für die Demokratie hat das Parlament in der ausserordentlichen Session breit abgestützte Motionen überwiesen, um finanzielle Soforthilfe im Umfang von 57.5 Millionen Franken zu leisten. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 20. Mai 2020 zwei entsprechende Notverordnungen verabschiedet. mehr lesen 
Publinews Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken dürfen wieder öffnen  Bern - Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 29. April 2020 entschieden, die Massnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus weiter zu lockern. Ab Montag, 11. Mai 2020, können Läden, Restaurants, Märkte, Museen und Bibliotheken wieder öffnen, in den Primar- und Sekundarschulen darf der Unterricht wieder vor Ort stattfinden und im Breiten- und Spitzensport sind wieder Trainings möglich. Das Fahrplanangebot im öffentlichen Verkehr wird deutlich erhöht. Für die Maturitätsprüfungen können dieses Jahr die Erfahrungsnoten im Zeugnis stehen, über schriftliche Prüfungen für die gymnasiale Maturität entscheiden die Kantone. Die Lockerungen werden durch Schutzkonzepte begleitet. Das Abstandhalten und die Hygienemassnahmen müssen nach wie vor eingehalten werden. Parallel zu diesen Öffnungsschritten werden die Einreisebeschränkungen gelockert. Ab dem 11. Mai soll zudem in allen Kantonen die flächendeckende Rückverfolgung ... mehr lesen  
Um die Medienbranche bei der digitalen Transformation zu unterstützen, sollen neu auch Online-Medien gefördert werden.
Auch die Online Medien sollen profitieren  Bern - Die Medien sind für unsere direkte Demokratie von zentraler ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Di Mi
Zürich 7°C 20°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 8°C 18°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Bern 7°C 20°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 8°C 21°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 9°C 22°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 12°C 25°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten