Stahel kritisiert Schweizer Präsenz in Afghanistan
publiziert: Samstag, 6. Okt 2007 / 14:17 Uhr

Kabul - Der Schweizer Strategie- und Militärexperte Albert Stahel stellt die Präsenz der zwei Schweizer Offiziere in Afghanistan in Frage. Die Schweiz sollte sich seiner Meinung nach eher auf politischem und diplomatischem Weg einsetzen.

Die Schweiz habe sich nicht an der Seite der Nato zu engagieren, so Stahel.
Die Schweiz habe sich nicht an der Seite der Nato zu engagieren, so Stahel.
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Die beiden Schweizer Offiziere arbeiten in Afghanistan mit den deutschen Streitkräften zusammen. Diese Präsenz sei unangebracht, sagte Stahel in einem Interview mit der Zeitung «Le Temps». «Als neutrales Land sollte sich die Schweiz nicht an der Seite der NATO engagieren», sagte Stahel.

Er fordert stattdessen ein grösseres politisches und diplomatisches Engagement, auch wenn die Schweiz wegen der US-Präsenz ein wenig verunsichert sei.

«Hilfe konzentrieren»

Ausserdem sollte sich seiner Meinung nach die wirtschaftliche Hilfe auf die «wirklich armen» Regionen konzentrieren, um den Kampf gegen den Opiumhandel zu verstärken.

Stahel dozierte während 26 Jahren an der Militärakademie der ETH Zürich und leitet seit Oktober 2006 das Institut für Strategische Studien in Wädenswil ZH.

(ht/sda)

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