Standortbestimmung vor der Olympiasaison
publiziert: Freitag, 5. Aug 2005 / 13:45 Uhr / aktualisiert: Freitag, 5. Aug 2005 / 14:22 Uhr

Auf der Mattenschanze von Hinterzarten (De) erfolgt morgen mit einem Teamspringen der Auftakt zum 12. FIS-Grand-Prix der Skispringer.

Nationaltrainer Berni Schödler will endlich mal gut abschneiden bei einem Teamspringen.
Nationaltrainer Berni Schödler will endlich mal gut abschneiden bei einem Teamspringen.
Insgesamt stehen acht Einzel- und ein Teamwettbewerb im Programm. Am 13. August gastiert der GP erstmals in Einsiedeln.

"Ich träume seit längerem davon, in einem Teamspringen gut abzuschneiden", sagt der Schweizer Nationaltrainer Berni Schödler vor dem ersten Sommerwettkampf. Mit Andreas Küttel, Simon Ammann, Michael Möllinger und Guido Landert, der von den Kombinierern zu den Spezialisten gewechselt hat, scheint die Ausgangslage für ein gutes Abschneiden besser zu sein als auch schon.

Besonders Andreas Küttel hat im Continental-Cup auf der neuen Schanzenanlage in Einsiedeln mit seinem Sieg gezeigt, dass er sich bereits in einer guten Form befindet. Aber auch Ammann (zwei Podestplätze), Möllinger (einmal Dritter) und Landert (einmal Achter) haben angedeutet, dass sie gut vorbereitet sind.

Schweizter nicht Favoriten

Obwohl Schödler vor allem Andreas Küttel einen Podestplatz zutraut, darf man die Schweizer nicht zu den Favoriten zählen. Der Vorjahres-Gesamtsieger Adam Malysz (Pol) und der Weltcup-Gesamterste Janne Ahonen (Fin) gehören eher dazu. Der Pole, der im Vorjahr viermal gewann, startet wohl nur in Hinterzarten und im heimischen Zakopane; Ahonen gar nur beim Auftakt.

Nachher haben für den Finnen die Dragster-Rennen im Spätsommer wieder Priorität. Im letzten Winter hat er mit derselben Vorbereitung (nur ein Start in Innsbruck) 12 Weltcupsiege geholt. Stark einzustufen sind auch die Österreicher und die Norweger.

Vorbereitung überprüfen

Die Sommer-Konkurrenzen dienen den Teams und den FIS-Offiziellen als Standortbestimmung vor der Olympiasaison. Die einen können die Vorbereitungsarbeit der letzten drei Monate überprüfen, die anderen erhalten Rückmeldungen, ob sich die Reglementsänderungen in der Praxis bewähren.

Um der "Anzugs-Schlacht" Einhalt zu gebieten, dürfen die Anzüge nur noch nach einem genau definierten Schnittmuster fabriziert werden. Dadurch sind wohl die kleinen gegenüber den grossen, finanzkräftigeren Nationen weniger benachteiligt. Ausserdem wurde das Startprozedere mit der Verlängerung der Grünphase von fünf auf zehn Sekunden leicht verändert.

FIS-GP-Termine. 6./7. August:
Hinterzarten (De), Team und Einzel. 13. August Einsiedeln, Einzel. 14. August Courchevel (Fr), Einzel. 27. August: Zakopane (Pol), Einzel. 31. August Val di Fiemme (It), Einzel. 3. September Bischofshofen (Ö), Einzel. 10./11. September Hakuba (Jap), 2xEinzel.

Die bisherigen Sieger: 1994 Takanobu Okabe (Jap), 1995 Andreas Goldberger (Ö), 1996 Ari-Pekka Nikkola (Fi), 1997 Masahiko Harada (Jap), 1998 Masahiko Harada (Jap), 1999 Sven Hannawald (De), 2000 Janne Ahonen (Fi), 2001 Adam Malysz (Pol), 2002 Andreas Widhölzl (Ö), 2003 Thomas Morgenstern (Ö), 2004 Adam Malysz (Pol).

(fest/Si)

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