«Star Trek» soll Paramount aus der Krise hauen
publiziert: Montag, 11. Mai 2009 / 23:47 Uhr

Hollywood - «Star Trek» soll das Filmstudio Paramount Pictures aus seiner langjährigen Krise holen. Der neueste Streifen aus der legendären Sience-Fiction-Reihe startete am Wochenende mit Rekord-Besucherzahlen, die über den Erwartungen lagen.

Ein starker Kinostart weckt Hoffnungen bei Paramount. Zachary Quinto als junger Spock.
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Dieser Erfolg könnte für Paramount die Rückkehr zum Filmemachen bedeuten. Denn in den vergangenen Jahren hatte das Unternehmen in erster Linie nur noch Geld mit dem Vertrieb von Filmen, die anderswo produziert wurden, verdient.

«Star Trek» übertraf nun aber die Prognosen für den US-Kinostart und spielte allein von Freitag bis Sonntag rund 72,5 Mio. Dollar ein. Mit den Ticketverkäufen von Donnerstag, dem Eröffnungstag des Filmes, kommt «Star Trek» sogar auf etwa 76,5 Mio. Dollar.

«Star Trek» als Risiko

Damit hat der aktuelle Trekkie-Streifen am Debütwochenende mehr als doppelt so viel eingebracht als jeder andere «Star-Trek»-Film zuvor. In diesem Jahr war mit «X-Men Origins: Wolverine» bisher nur ein einziger Blockbuster erfolgreicher.

«'Star Trek' war ein Risiko für das Studio», sagt Paramount-Chef Brad Grey. Auch Filmfans und Branchenbeobachter zeigten sich im Vorfeld kritisch über die Erfolgschancen des Films. Die Fan-Zahlen seien weltweit rückläufig. Die eingefleischte Gemeinde von «Star-Trek»-Anhängern aber immer noch sehr aktiv, so Wolfgang Glinka vom «Star Trek Club Hannover».

Letztlich hat sich das Risiko für Paramount - nicht zuletzt aufgrund einer starken Marketingkampagne - voll ausgezahlt und dürfte dem Studio neuen Aufwind geben.

Grosse Schritte

Paramount arbeitet bereits seit einigen Jahren daran, sich wieder neu als Filmproduktionsschmiede aufzustellen. 2005 als Grey das Filmstudio übernahm, wurden dort nahezu überhaupt keine eigenen Produktionen mehr auf die Beine gestellt. Der Mutterkonzern Viacom kaufte schliesslich Steven Spielbergs Dream Works Studios, um Paramount wieder ins kreative Geschäft zurückzuholen.

So verliess sich das Unternehmen einige Zeit hauptsächlich auf Kinohits anderer Studios und versuchte gleichzeitig sich selbst wieder auf Schiene zu bringen. Im vergangenen Herbst schliesslich trennte sich DreamWorks wieder von Paramount.

«Wir sind insofern anders als andere Studios, dass wir uns auf jeder Ebene neu positionieren mussten», sagt Grey. Mit «Star Trek» werde Paramount weltweit einen guten Start hinlegen und mache grosse Schritte in Richtung der Produktion eigener Filme.

(tri/pte)

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