Starke Stürme über Schweiz beeinträchtigen Verkehr
publiziert: Donnerstag, 2. Jan 2003 / 20:09 Uhr

Bern - Die starken Stürme, die am Berchtoldstag über die Schweiz gefegt sind, haben mehrere Zugsstrecken unterbrochen. Bäume fielen auf Leitungen und führten in verschiedenen Teilen der Schweiz zu Stromausfällen. Auf den Flughäfen kam es teilweise zu Ausfällen.

Stürmische Winde liessen Bäume entwurzeln.
Stürmische Winde liessen Bäume entwurzeln.
Auf dem Flughafen Bern-Belp führten die starken Winde ab 17 Uhr dazu, dass alle Linienflüge annuliert oder nach Basel umgeleitet werden mussten. Gemäss einer Sprecherin des Flughafens waren auch keine Landungen mehr möglich.

Die starken Winden führten auch auf dem Flughafen Zürich-Kloten zwischenzeitlich zu Komplikationen. Gegen 18 Uhr konnte gemäss einem Flughafensprecher rund ein halbes Dutzend Flugzeuge nicht landen und mussten duchstarten. Ein Stromausfall gegen 19 Uhr erforderte zudem den Einsatz eines Notstromagregats.

An vielen Orten der Schweiz stürzten entwurzelte Bäume auch auf Fahrbahnen und blockierten den Verkehr. Vereizelnt wurden Leitungen heruntergerissen, was zu Stromausfällen führte. Gemäss einer Mitteilung der Kantonspolizei Bern waren der Raum Fraubrunnen sowie Niederwangen/Köniz Abend längere Zeit ohne Strom.

Besonders betroffen war auch der Raum Basel. In der Stadt wurden Sturmspitzen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde gemessen. Bäume fielen auf die Strassen, Baugerüste kippten um und Ziegel fielen von den Dächern. Auf dem Flughafen Basel-Mulhousen knickte ein provisorischer Hangar ein. Zwischen 16.45 und 18.15 strich die Fluggesellschaft Swiss in Basel vorsichtshalber ihre Abflüge.

Auch der Zugsverkehr wurde beeinträchtigt: Wegen den starken Windböen stürzte zwischen Bussnang TG und Oppikon TG ein Baum auf die Geleise des Regionalzugs. Die Strecke musste unterbrochen werden, wie SBB-Sprecher Roland Binz sagte. Es bestand jedoch ein Busersatz.

Ebenfalls durch umgestürzte Bäume wurden die Strecken der Regionalzüge zwischen Benzenschwil AG und Muri AG und zwischen Zofingen AG und Nebikon LU unterbrochen. Auch dort wurden die Passagiere von Bussen befördert. Die Störungen dürften gemäss Binz bis am Freitagmorgen behoben sein.

(fest/sda)

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