Starker Franken – mehr Segen als Fluch!
publiziert: Dienstag, 11. Jan 2011 / 11:32 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 12. Jan 2011 / 10:21 Uhr
Der starke Franken hat durchaus auch positive Seiten.
Der starke Franken hat durchaus auch positive Seiten.

Die Frage der Woche lautet: Die Schweizer Wirtschaft stöhnt unter dem starken Franken. Kann die Politik etwas machen? Heute der Beitrag von Simon Oberbeck, Präsident der jungen CVP.

Für die Bevölkerung jedes Landes ist eine solide und starke Währung ein Segen und Ausdruck relativer Stärke. Dies gilt auch für die Schweiz. Durch günstigere Importe wird die Kaufkraft gestärkt und die Kapitalzuflüsse unterstützen tiefe Finanzierungskosten für Unternehmen, Immobilienbesitzer und den Staat.

Dass dies von grosser Bedeutung sein kann, lehren uns aktuellste Beispiele von EU-Ländern, welche sich nur noch schwer finanzieren können.

Dadurch gerät die ganze Währungsunion unter Druck. Durch verbreitetes Gelddrucken z.B. in den USA und England gerät der Schweizer Franken auch gegenüber diesen Währungen unter Aufwertungsdruck. Für die Schweizer Exporteure inkl. Tourismus ist dies ein Fluch, welcher durch Effizienz- und Qualitätssteigerungen, Innovation und wohl teilweise auch Produktionsverlagerungen gelöst werden muss.

Die Politik hat hier einen schweren Stand. Druck auf Alleinimporteure zur Weitergabe der Preisvorteile und Freihandelsabkommen mit den aufstrebenden Wirtschaftsmächten in Südamerika und Asien können der Schweizer Wirtschaft helfen, sich auf die neuen Begebenheiten einzustellen und trotz einigen schmerzlichen Strukturbereinigungen gestärkt aus dieser herausforderungsvollen Zeit hervorgehen.

Druck auf die Schweizerische Nationalbank (SNB) für weitere Devisenmarktinterventionen ist abzulehnen, da diese keine langfristige Wirkung erzielen. Im Gegenteil, die massiven Währungsverluste in der Bilanz der SNB haben deren Handlungsfähigkeit massiv eingeschränkt und Wechselkursspekulationen provoziert. Weitere Interventionsmöglichkeiten wie Steuern auf Kapitaleinfuhren oder Negativzinsen auf Einlagen von Ausländern sind nur als letzte Option in Betracht zu ziehen.

Trotz allem ein Hoch auf den Segen einer starken Währung – auch wenn dies im aktuellen Umfeld eher ein Fluch zu sein scheint.

 

(Simon Oberbeck/news.ch)

Steuern
Also sorry aber wenn es um Steuern geht so würden die rechtsbürgerlichen Kräfte am liebsten die Steuern für Reiche wohl noch ein zwei mal halbieren oder vierteln. Der Mittelstand wird durch die rechtsbürgerlichen Parteien praktisch nie entlastet.
Der Weg der Linken ständig die Steuern zu erhöhen ist aber auch falsch.

Was haben die KMU Unternehmer mit den Reichen zu tun. Ich verunglimpfe ganz sicher nicht Leute wie z.B. Schneider-Ammann der bewiesen hat, dass man reich sein kann und ein guter sozial denkender Unternehmer. Von denen haben wir sehr viele in der Schweiz.

Aber die schwarzen Schafe unter den Unternehmer, bzw. Konzernen werden immer mehr.
Die Abzocker Debatte kommt nicht von ungefähr, die hat ihre Berechtigung.

Übrigens hatte ich nicht Sie gemeint mit "einem im Forum".
Kommentar von einem im Forum, JB
Wie profitieren denn die Reichen JB? Bitte um Ausführung.

Wo wäre den "der Mittelstand der den Wohlstand in der Schweiz erhält beschäftigt", wenn es keine Unternehmer gäbe die Sie immer verunglimpfen? Warum wollen denn die Linken diesen Mittelstand mit Steuern, Abgaben und hirnrissigen Gesetzen ständig ausmerzen?
Wie, Herr Overbeck?
Segen - Fluch, gehören diese Ausdrücke nicht besser in den Bereich des Glaubens? Wenn es um Geld geht, sind das nicht so richtigen Begriffe.
Die Nationalbank kauft in kurzer Zeit über 250 Milliarden Devisen, u. a. um den Franken zu schwächen und um unsere Exportfirmen im Wettbewerb zu stützen und jetzt sind das alles falsche Bemühungen und unsere Nationalbanker sind weniger schlau als Sie, Herr Overbeck? Was ist denn nun wirklich gut, ein starker Franken oder ein schwacher Franken?
Bisher hatten die Devisenhändler für die Bewertung von Währungen immer die Kaufkraftparität im Auge; eigentlich sollte das die Richtgrösse für faire Wechselkurse sein und nicht irgendein Hurragefühl, die stärkste Währung der Welt zu haben. Das ist zur Zeit nicht der Franken sondern der Taiwan Dollar.
Glasklar!
Weil unsere Politik geführt von den Rechtsbürgerlichen alles daran tut, damit die Oberschicht und die Hochfinanz auf Kosten des Mittelstandes immer weiter anwächst und mehr Vermögen anhäuft.

Und jetzt kommt dann wieder ein Kommentar von einem in diesem Forum, der uns vorbetet, dass wir ohne die Steuereinnahmen der Reichen nicht überleben können.

Der Mittelstand erhält den Wohlstand in der Schweiz, nicht die Reichen.
Segen für die Reichen
Würde ich mal sagen: für die exportierenden KMU ist es ein Fluch, der so schnell nicht gelöst wird. Profitieren werden vor allem die Reichen, wie so oft. Und entgegenwirken kann man dem schon, man fängt es einfach über die Inflation ab. Dann trifft es nicht nur den Mittelstand und die KMU, sondern alle. Glücklich ist das auch nicht, aber wieso man die Reichen zu Gunsten des Mittelstandes fördern soll, ist mir gerade nicht so klar.
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