Starker Rückgang von Asylgesuchen in Europa
publiziert: Dienstag, 2. Sep 2003 / 18:33 Uhr

Genf - In Europa ist die Zahl der Asylsuchenden ist auf den niedrigsten Stand seit 1999 gesunken. Dies schreibt das das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge in seinem neuesten Bericht.

Weniger Asylgesuche.
Weniger Asylgesuche.
Von Januar bis Juni gab es 22 Prozent weniger Gesuche als im zweiten Halbjahr 2002. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurden 12 Pozent weniger Asylgesuche gestellt als im ersten Quartal. Insgesamt stellten von April bis Juni 106 852 Menschen in 29 untersuchten Industrieländern ein Asylgesuch.

Von Januar bis März waren es 121 913 Gesuche, schreibt das UNO-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) in seinem Bericht über Asylsuchende im zweiten Quartal 2003. Italien ist wegen fehlender Daten nicht in der Statistik vertreten.

In 24 Staaten Europas suchten zwischen April und Juni 13 Prozent weniger Menschen Asyl, in der EU ging die Zahl sogar um 16 Prozent zurück. In Nordamerika nahm sie um 12 Prozent ab.

Die Zahl der Asylsuchenden sank im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres besonders in Bulgarien (minus 40 Prozent), Grossbritannien (-34), Irland und Spanien (-31) sowie Finnland (- 25).

Für Deutschland verzeichnet das UNHCR eine Rückgang um 24 Prozent, für Österreich um 22 und für die Schweiz um 12 Prozent. In der Schweiz wurden von April bis Juni 4868 Gesuche eingereicht gegenüber 5506 im ersten Quartal.

Im Vergleich zum ersten Quartal nahm die Zahl der Asylsuchenden aus Irak im zweiten Quartal stark ab (- 43 Prozent). Am meisten nahm die Zahl der Asylsuchenden aus Russland zu (+54 Prozent), vor allem in Österreich und Tschechien.

(bert/sda)

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